Die Maori und die Grünlippmuschel

Von den Ureinwohnern Neuseelands und auch von allen anderen Völkern können wir nur lernen. Sie wussten schon vor vielen 1000 Jahren, was gut für sie ist und hatten keine Pharmaindustrie, die alles chemisch herstellt. Die Natur hält viele Pflanzen bereit, die bei allen Erkrankungen helfen können und Linderung versprechen. Dies zeigt sich auch an der Grünlippmuschel, die vor allem für Gelenkerkrankungen von großem Vorteil ist.

Gelenkerkrankungen waren bei den Maori kaum bekannt

Seit mehr als 6.000 Jahren zählt, neben Fisch, die Grünlippmuschel bei den Maori zu den Grundnahrungsmitteln. Nicht nur deshalb sind bei diesem Urvolk Gelenkerkrankungen fast unbekannt. Denn gerade die Grünlippmuschel wirkt sich auf die Gelenke sehr positiv aus, wie Forscher feststellen konnten. Dies liegt an der speziellen Omega-3-Fettsäure (Glycosaminglycan), die praktisch als Gerüstsubstanz im menschlichen Körper vorhanden sind und so das Bindegewebe, wie auch den Knorpel gesund halten.

Zudem ist die Grünlippmuschel mit zahlreichen Mineralstoffen und Spurenelementen bestückt, was ebenfalls zur Gesundhaltung des Körpers beiträgt. Natrium, Kalzium, Kalium wie auch Magnesium und Silizium sind in der Grünlippmuschel enthalten und versorgen den Körper somit mit wichtigen Stoffen. Doch auch die vorhandenen Antioxidantien helfen, dem Körper die Zellen zu schützen und sie bei der Regeneration anzuregen. Sie greifen die freien Radikalen wirkungsvoll an und schützen so den Körper vor der frühzeitigen Hautalterung. Zudem wird das Immunsystem gestärkt und auch Entzündungen sowie Schmerzen können gelindert werden. Vor allem die Schwellungen an den Gelenken gehen zurück, was gleichzeitig auch heißt, dass die Schmerzen weniger und die Entzündungen eingedämmt werden können.

In Neuseeland ist die Grünlippmuschel ein Hauptnahrungsmittel

Wenn man bedenkt, dass nur etwa 10 Prozent der kompletten Exportmenge zu Extrakten, Pulver, Salben oder Tabletten verarbeitet werden, kann man sich vorstellen, dass die rund 60.000 Tonnen Grünlippmuschel, die in die ganze Welt exportiert werden, eine Delikatesse ist. In Neuseeland hingegen wird die Grünlippmuschel in den täglichen Speiseplan integriert. Auch hierzulande wird die Grünlippmuschel immer bekannter und wird mittlerweile sogar in Delikatessenläden angeboten. Dennoch setzen viele Menschen auf Pulver, Extrakte und Tabletten, um sich täglich mit den wichtigen Inhaltsstoffen zu versorgen.

Woher genau kommt die Grünlippmuschel?

Die Maori haben schon vor vielen Tausend Jahren die Grünlippmuschel von den Muschelbänken gefangen und verzehrt. Mittlerweile gibt es in Neuseeland zahlreiche Zuchtstationen, damit auch gewährleistet ist, dass die Grünlippmuschel frei von Schadstoffen und Pestiziden ist.

Das Fanggebiet der Grünlippmuschel ist eine spezielle Meergegend in Neuseeland und ist den Fjordgewässern sehr ähnlich. Die Muscheln werden dort an Tauen kultiviert und wachsen in etwa 2 Jahren heran. Die grün schimmernden Schalentiere werden erst nach 24 Monaten von den Tauen abgeerntet und tiefgekühlt, da sich so das Fleisch am besten ablösen lässt. Dann wird es in die ganze Welt transportiert. Bei der Verarbeitung des Muschelfleischs ist aber ein schonendes Verfahren von großer Wichtigkeit, da nur so die Lipide erhalten werden können. Nur ein ganz geringer Anteil der Grünlippmuschel wird zu Extrakten verarbeitet und ebenfalls in die ganze Welt geliefert. Hier wird es in der Regel bei Gelenkbeschwerden eingesetzt.

Den Maori und anderen Urvölkern Vertrauen schenken

Um sich nicht mit allen möglichen chemischen Keulen einzudecken, sollte man wirklich den Maori und auch anderen Urvölkern sein Vertrauen schenken. Denn sie wussten bereits, was gut für den Körper ist behandelten Ihre Krankheiten nur mit pflanzlichen Mitteln. Immer weiter geht jetzt auch in unseren Regionen der Hang zu Naturkunde über und die Menschen besinnen sich wieder auf das, was die Natur uns gegeben hat. Denn wie wir alle wissen, gibt es zwar für jede Krankheit ein Mittel, der Nachteil dabei ist allerdings, dass dieses Medikament jede Menge Nebenwirkungen hat und diese eine Krankheit zwar verschwindet, dafür aber 10 andere auftauchen. Die Naturheilkunde kann sehr viel bewirken und im Zusammenspiel mit der Allgemeinmedizin können Krankheiten gelindert und teilweise auch geheilt werden. Natürlich gibt es auch in der Natur keine Pflanze, die Wunder vollbringt und ewiges Leben verspricht. Richtig eingesetzt können diese aber das Leben durchaus verlängern.