Mit diesen 7 Kräutern wussten schon die Indianer zu heilen

Die Indianer glaubten von je her an die Macht aus der Natur Apotheke und nutzten die Vorteile der verschiedenen Heilpflanzen, um ihre Kranken zu heilen und Beschwerden zu lindern. Dabei wurden die Heilpflanzen von allen Stämmen genutzt, die dabei allerdings nur jede 3. Pflanze pflückten und damit sicherstellen konnten, dass immer noch genügend Pflanzen vorhanden waren. Die Indianer wussten somit schon vor vielen Tausend Jahren, wie Nachhaltigkeit funktioniert.

Weihrauch für Schwellungen

Weihrauch wurde von den Indianern nicht nur genutzt, um böse Geister zu vertreiben, sondern auch um Beschwerden zu heilen. Dabei wurde der Weihrauch als Sud aufgegossen und bei Schwellungen die betroffene Stelle eingerieben. Gleichzeitig konnte der Sud auch oral eingenommen werden.

Wilder Ingwer für Schmerzen

Wilder Ingwer war die Knolle, die als Tee bei Beschwerden rund um den Magen-Darm-Trakt zur Anwendung kam. Auch bei der Sekretion der Lungen wurde der Ingwertee eingesetzt. Äußerlich angewendet wurde der wilder Ingwer bei Schmerzen aller Art, wie etwa bei Ohrenschmerzen. Hierbei kamen vor allem die Wurzelstöcke zum Einsatz, die ebenso gut verwendet werden können, wie auch die Ingwerknolle.

Minze für die Verdauung

Minze ist auch heute noch sehr beliebt, wobei die Minze eher als Tee aufgegossen oder in Cocktails verwendet wird. Den wenigsten Menschen ist bekannt, dass diese Pflanze starke antioxidative Eigenschaften hat und außerdem voller Vitamin A und C ist und auch Magnesium, Kalzium, Kalium, Phosphor und Ballaststoffe in sich trägt.

Die Indianer nutzten die Minze vor allem, um die Verdauung anzuregen und zudem bei Beschwerden des Magen-Darm-Traktes im Allgemeinen. Weiterhin wurden kalte Kompressen und Bäder mit Minze genutzt, um Juckreiz der Haut zu unterbinden. Selbst dann, wenn die Frauen beim Stillen rissige Brustwarzen hatten, wurden diese mit Pfefferminzwasser behandelt.

Brombeere bei Magenverstimmungen

Die Brombeere, die ja in unseren Breiten als Frucht sehr beliebt ist, wurde von den Indianern bei Magenverstimmungen eingesetzt. Zudem ist sie bei Zahnfleischbluten eine hervorragende Alternative, wenn die Blätter des Brombeerstrauches gekaut werden. Sogar ein Hustensaft ist schnell und problemlos aus den Wurzeln hergestellt. Diese einfach abkochen, mit Honig oder Ahornsirup süßen und abkühlen lassen. Ungesüßter Tee kann jedoch auch bei Schwellungen des Gewebes und der Gelenke hilfreich sein. Brombeeren stärken außerdem das Immunsystem, sorgen für eine gesunde Verdauung und stärken das Herz.

Wilde Rosen für Niere und Blase

Die wilde Rose bzw. wilde Hagebutte, die bei den Indianern Jisdu Unigisdi genannt wurde, ist voller Vitamin C und wirkt hervorragende gegen Grippe und Erkältungen im Allgemeine. Die Indianer bereiteten aus den wilden Hagebutten einen Tee zu, der bei Nieren und Blasen Beschwerden zum Einsatz kam. Zudem wurden die Wurzeln abgekocht, um Durchfall zu behandeln. Wer bei Halsschmerzen ein alternatives Mittel benötigt, kann aus den Blütenblätter der wilden Rose einen Tee zubereiten und diesen schluckweise trinken.

Die Königskerze zur Beruhigung

Die Königskerze hat vor allem auf die Schleimhäute eine sehr beruhigende Wirkung, was auch schon die Indianer wussten. Hierbei wurden die Blüten für einen Tee genutzt, der beruhigen sollte. Die Wurzeln und Blätter hingegen wurden verbrannt und der Rauch eingeatmet, damit die Lunge beruhigt werden sollte. Doch auch bei Schwellungen kann die Königskerze wahre Wunder wirken. Wer Schwellungen und Schmerzen an den Gelenken hat, kann diese in einem Sud baden, da die Wirkstoffe der Königskerze eine entzündungshemmende Eigenschaft haben.

Hummingbird Blossom bei Beschwerden im Mund- und Rachenraum

Wer bei den Indianer Beschwerden im Mund und Rachenraum hatte, wurde mit Hummingbird Blossom behandelt, da die Heilpflanze eine entzündungshemmende Wirkung hatte. Entzündungen wurden so schnell besser und die Schmerzen deutlich gelindert. Zudem hat Hummingbird Blossom auch den Effekt, dass zu hoher Blutdruck reguliert werden kann und als Stimulation für die Nieren, bei Hämorrhoiden, vergrößerten Lymphknoten sowie wie vergrößerter Milz eingesetzt werden kann.

Die oben genannten Heilpflanzen sind heute alle noch vorhanden und was die Indianer schon nutzten, kann auch uns eine große Hilfe sein, um Alternativen zu finden und Beschwerden zu lindern.