Vorwort:
Etwas Grundsätzliches unterscheidet indianisches Denken und indianische Lebenshaltung von unserem Denken und unserer Einstellung zum Leben. Während für uns der Mensch der „Herr der Schöpfung“ ist – berechtigt, die Natur zu unterwerfen und dienstbar zu machen-, fühlt sich der Indianer als Teil der Erde. Für ihn lebt die ganze Schöpfung, sei es nun Erde, Wasser, Stein, Pflanze, Tier oder Mensch. Deshalb ist das Verhältnis des Indianers zur übrigen Schöpfung von einem Respekt bestimmt, den wir nicht besitzen. Wir können vergangenes Unrecht nicht wiedergutmachen. Aber erst heute, da unsere Rücksichtslosigkeit gegenüber den anderen Geschöpfen sich gegen uns zu wenden beginnt und die vergewaltigte und ausgebeutete Natur uns selber zu zerstören droht, können wir den Schmerz und die Verzweiflung der indianischen Völker begreifen, die zusehen mussten, wie all das, was ihnen heilig war, ihre Mutter Erde mit den vielfältigen Lebensformen, ebensowenig geachtet wurde wie sie selber. Wir können zumindest auf das hören, was uns die Indianer Nordamerikas zu sagen haben, und wir werden darin manche Werte finden, die uns verlorengegangen sind und die wir erst wieder suchen müssen.
(Käthe Recheis, Weisheit der Indianer, Orbis Verlag)
Falls Sie ein Zitat oder eine Weisheit kennen (mit Quellenangabe) und es hier noch nicht aufgeführt ist, würde ich mich freuen, wenn Sie mir eine kurze Mail mit dem Zitat oder der Weisheit schicken. Danke!
An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an alle Einsender!
Pilamayaye wakan tanka nici un ake u wo, ahoe!
(Auf Wiedersehen und möge der Große Geist mit Dir sein und Dich führen!)
„Überall, wo der weiße Mann die Erde berührt, ist sie wund.“
(unbekannte Herkunft – zugesendet von Arnd)
„Großer Geist, bewahre mich davor, über einen Menschen zu urteilen, ehe ich nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bin.“
(unbekannter Apachenkrieger – zugesendet von Jens)
„Frieden wird in die Herzen der menschen kommen, wenn sie ihre Einheit mit dem Universum erkennen.“
(Black Elk, Lakota Medicine Man – zugesendet von Ronja Fischer)
„Friede ist nicht nur das Gegenteil von Krieg, nicht nur der Zeitraum zwischen zwei Kriegen – Friede ist mehr. Friede ist das Gesetz menschlichen Lebens. Friede ist dann, wenn wir gerecht handeln und wenn zwischen jedem einzelnen Menschen und jedem Vold Gerechtigkeit herrscht.“
(Spruch der Mohawk, zugesendet von Ronja Fischer)
„Die drei schlimmsten Übel sind: Dummheit, Faulheit und Feigheit.“
(Tecumseh, Shawnee – zugesendet von Ronja Fischer)
„Ihr könnt genausogut erwarten, dass die Flüsse rückwärts fließen, als dass ein Mensch, der frei geboren wurde, damit zufrieden ist, eingepfercht zu leben, ohne Freiheit, zu gehen, wohin er beliebt!“
(Chief Joseph, Nez Percé – zugesendet von Ronja Fischer)
„Das Wissen um die spirituelle Beziehung zum gesamten Universum ist ohne Bedeutung, denn Bewusstsein von irgend etwas ist nicht die Wirklichkeit jener Sache. Dass man von der Existenz der Liebe weiß, bedeutet nicht zu lieben.“
(Sotsisowah, Seneca – zugesendet von Ronja Fischer)
„Man nennt uns die Neuen Indianer. Zum Teufel, wir sind die Alten Indianer, die Herren dieses Kontinents, und kommen, die Pacht einzutreiben.“
(Dennis Banks, zugesendet von Ronja Fischer)
„Steig vom Pferd, wenn du merkst, dass es unter dir stirbt.“
(Lakota Weisheit, zugesendet von Birgit)
Mit den Augen eines Wolfes
Seit den zeiten, als nur Sonne und Mond uns Licht ga ben, kannte ich dich. Aus den riesigen und undurchddrinlichen Wädern heraus beobachtete ich dich. Ich war Zeuge, als du das Feuer bändigtest und fremdartige neue Werkzeuge machtest. Von den Kämmen der Hügel und Berge aus sah ich dich jagen und beneidete dich um deine Jagderfolge. Ich frass deine Beutereste und du frasst meine Beutereste. Ich lauschte deinen Gesängen und sah deinen Schatten um die hellen Feuer tanzen. In einer Zeit so weit zurück, dass ich mich kaum mehr erinnern kann, schlssen sich einige von uns dir an um mit dir am Feuer zu sitzen. Sie wurden mitglieder deines Rudels, jagten mit dir, beschützten deine Welpen, halfen dir, fürchteten dich, liebten dich.
Und für sehr lange Zeit lebten wir so zusammen, denn unsere Wesen waren sich sehr ähnlich. Deshalb hast du die Zahmen von uns adoptiert. Ich weiss, einige von euch respektieren auch mich, den Wilden. Ich sah dich oft gemeinsam mit den zahmen Beute erlegen. In jenen Zeiten gab es alles im Überfluss. Es gab nur wenige von euch. Die Wälder waren gross. Wir heulten zusammen mit den Zahmen in der Nacht. Einige von ihnen kehrten zu uns zurück, um mit uns zu jagen. Einige von ihnen frassen wir, denn sie waren uns fremd geworden. So lebten wir zusammen in langen langen Zeiten. Es war ein gutes Leben.
Manchmal stahl ich von deiner Beute und du stahlst von meiner Beute. Erinnerst du dich, wie dein Rudel hungerte als der Schnee hoch lag? Du frasst die Beute, die wir erlegt haben. Das war unser Spiel. Das was unsere gegenseitige Schuld. Manche nannten es ein Versprechen.$Wie viele der zahmen aber wurdest auch du uns immer fremder. Wir waren uns einst sehr ähnlich, aber jetzt erkenne ich einige der Zahmen nicht mehr und ich erkenne auch einige von euch nicht mehr. Du machtest auch die Beute zahm. Als ich begann deine zahme Beute zu jagen (es waren dumme Kreaturen, auf die die Jagd keine herausforderung war, aber die wilde Beute war verschwunden), jagtest du mich und ich verstand nicht, warum.
Al sdeine Rudel immer grösser wurden und begannen gegeneinander zu kämpfen, sah ich eure grossen Kriege. Ich frass jene, die du erschlagen hattest. Du jagtest mich noch mehr, denn für mich waren sie Nahrung aber du hattest sie getötet. Wir Wilden sind nur noch wenige. Du zerstörtest unsere Wälder und brachtest viele von uns um. Aber ich jage immer noch und füttere meine versteckten Welpen, wie ich es immer getan haben.
Ich frage mich, ob die Zahmen eine weise Wahl trafen, als sie sich euch anschlossen. Sie haben der Geist der Wildnis vergessen. Es gibt viele, viele von ihnen, aber sie sind mir sehr fremd. Wir sind nur noch wenige und ich beobachte dich immer noch, muss dir auszuweichen.
Ich denke, ich kenne dich nicht mehr länger.
(Canis Lupus)
(Amorak-Widmung, zugesendet von Daniela von Niederhäusern)
„Wenn du am Morgen aufstehst, dann sage Danke für das Morgenlicht, für dein Leben und die Kraft, die du besitzt. sag Danke für diene Nahrung und die Freude, am Leben zu sein Wenn du keinen Grund siehst, Danke zu sagen, liegt der Fehler bei dir.“
(Tecumseh, zugesendet von Petra Trester)
„Der große Geist ist der Gott aller Menschen, des Roten und des Weißen Mannes. Dem großen Geist ist diese Erde kostbar. Die Erde zu verletzen, heißt Gott zu verachten.“
(Chief Seattle, zugesendet von Petra Trester)
„Menschen, die nur arbeiten haben keine Zeit zum Träumen. Nur wer träumt, gelangt zur Weisheit.“
(Smohalla, zugesendet von Petra Trester)
„Hüte deine Zunge in der Jugend, dann werden im Alter Gedanken ausgereift sein, die deinem Volk helfen können.“
(Wabashaw, zugesendet von Petra Trester)
„Sei nicht bekümmert. Schicksalsschläge werden auch die Klügsten und Besten der Menschheit ereilen. der Tod wir jeden treffen und immer unerwartet.“
(Big Elk, zugesendet von Petra Trester)
„Ich bin ein Felsen. Ich habe Leben und Tod gesehen. Ich habe Glück erfahren, Sorgen und Schmerz. Ich lebe ein Felsenleben. Ich bin ein Teil unserer Mutter, der Erde. Ich habe ihr Herz an meinen schlagen gefühlt. Ich habe ihren Schmerz gefühlt und ihre Freude. Ich lebe ein Felsenleben. Ich bin ein teil unseres Vaters, des großen Geheimnisses. Ich habe seinen Kummer gefühlt und seine Weisheit. Ich habe seine Geschöpfe gesehen meine Brüder, die redenden Flüsse und Winde, die Blumen, alles, was auf der Erde, alles was im Himmel ist. Ich bin mit den Sternen verwandt. Ich kann sprechen, wenn du mit mir sprichst. Ich werde zuhören, wenn du mit mir redest. Ich kann dir helfen, wenn du Hilfe brauchst. Aber verletze mich nicht, denn ich kann fühlen wie du. Ich habe Kraft, zu heilen, doch du wirst sie erst suchen müssen. Vieleicht denkst du, ich bin nur ein Felsen, der in der stille daliegt auf feuchten Grund. Aber das bin ich nicht: Ich bin ein Teil des Lebens, ich lebe, und ich helfe denen, die mich achten.“
(Cesspooch, zugesendet von Petra Trester)
„Steht nicht an meinem Grab und weint, ich bin nicht da, nein ich schlafe nicht. Ich bin eine der tausend wogenden Wellen des Sees, ich bin das diamantene Glitzern des Schnees, wenn ihr erwacht in der Stille am Morgen, dann bin ich für euch verborgen, ich bin ein Vogel im Flug, leise wie ein Luftzug, ich bin das sanfte Licht der Sterne in der Nacht. Steht nicht an meinem Grab und weint, ich bin nicht da, nein ich schlafe nicht. “
(Lakota-Indianer, zugesendet von Katja aus Dresden)
„Möge Vollkommenheit in allem was hinter mir liegt sein und entstanden sein!“
„Möge Vollkommenheit in allem was noch vor mir liegt sein und entstehen!“
„Möge Vollkommenheit in allem was unter mir lebt und kriecht sein und weiter entstehen!“
„Möge Vollkommenheit in allem was über mir lebt und fliegt sein und weiter entstehen!“
„Möge alles um mich herum in Vollkommenheit sein und entstehen mich mitziehen mit Liebe und dem Verstand des Lebens!“
(Gebet der Navajo, zugesendet von Nantaco (Weißer Adler))
„Alles was einmal war, ist immer noch, nur in einer anderen Form.“
(Hopi-Weisheit, zugesendet von Karen Brüggemann-Nielsen)
„Sie sagen, wir hätten Custer massakriert, aber er hätte das Gleiche mit uns getan, wenn wir uns nicht verteidigt und bis zum Letzten gekämpft hätten.“
(Crazy Horse, Sioux-Häuptling, nach der Schlacht am Little Bighorn (1876), zugeschickt von Daniel)
„Verflucht sei die Rasse, die uns unser Land gestohlen und aus unseren Kriegern Weiber gemacht hat! Aus ihren Gräbern heraus werfen uns unsere Väter vor, Sklaven und Feiglinge geworden zu sein. Im Heulen des Windes höre ich das große Klagelied der Toten. Ihre Tränen strömen aus dem seufzenden Himmel. Daß der Weiße Mann untergehe! Die Weißen bemächtigen sich unseres Landes, sie verderben unsere Frauen, sie beschmutzen die Asche unserer Toten. Laßt sie uns dorthin zurücktreiben, woher sie gekommen sind! Auf einen blutigen Pfad!“
(Tecumseh, Häuptling der Shawnee, zugeschickt von Daniel)
„Es ist für mich nicht wichtig, womit du deinen Lebensunterhalt verdienst.
Ich möchte wissen, wonach du innerlich schreist
und ob du zu träumen wagst, der Sehnsucht deines Herzens zu begegnen.
Es ist für mich nicht wichtig, wie alt du bist.
Ich möchte wissen, ob du es riskierst, wie ein Narr auszusehen,
um deiner Liebe willen, um deiner Träume willen und für das Abenteuer des Lebendigseins.
Es ist für mich nicht wichtig, welche Planeten im Quadrat zu deinem Mond stehen.
Ich möchte wissen, ob du den tiefsten Punkt deines Lebens berührt hast, ob du geöffnet worden bist von all dem Verrat, oder ob du zusammengezogen und verschlossen bist aus Angst vor weiterer Qual.
Ich möchte wissen, ob du mit dem Schmerz – meinem oder deinem – da sitzen kannst, ohne zu versuchen, ihn zu verbergen oder zu mindern oder ihn zu beseitigen.
Ich möchte wissen, ob du mit der Freude – meiner oder deiner – da sein kannst, ob du mit Wildheit tanzen kannst, von den Fingerspitzen bis zu den Zehenspitzen erfüllt mit Begeisterung, ohne uns zur Vorsicht zu ermahnen, zur Vernunft, oder die Grenzen des Menschseins zu bedenken.
Es ist für mich nicht wichtig, ob die Geschichte, die du erzählst, wahr ist.
Ich möchte wissen, ob du jemanden enttäuschen kannst, um dir selber treu zu sein. Ob du den Vorwurf des Verrats ertragen kannst und nicht deine eigene Seele verrätst.
Ich möchte wissen, ob du vertrauensvoll sein kannst und von daher vertrauenswürdig.
Ich möchte wissen, ob du die Schönheit sehen kannst, auch wenn es nicht jeden Tag schön ist, und ob du Dein Leben aus der Kraft des Universums speisen kannst.
Ich möchte wissen, ob du mit dem Scheitern – meinem und deinem – leben kannst und trotzdem am Rande des Sees stehen bleibst und zu dem Silber des Vollmonds rufst: – Ja! –
Es ist für mich nicht wichtig, zu erfahren, wo du lebst und wie viel Geld du hast.
Ich möchte wissen, ob du aufstehen kannst nach einer Nacht der Trauer und der Verzweiflung, erschöpft, und bis auf die Knochen zerschlagen, und tust, was für die Kinder getan werden muss.
Es ist für mich nicht wichtig, wer du bist und wie du hergekommen bist.
Ich möchte wissen, ob du mit mir in der Mitte des Feuers stehen wirst und nicht zurückschreckst.
Es ist für mich nicht wichtig, wo oder was oder mit wem du gelernt hast.
Ich möchte wissen, ob du allein sein kannst und in den leeren Momenten wirklich gern mit dir zusammen bist.
Ich möchte wissen, was dich von innen hält, wenn sonst alles wegfällt. “
(Oriah Mountain Dreamer, indianische Heilerin aus Kanada, zugeschickt von Elke)
„Lehrt eure Kinder, was wir unseren Kindern lehrten. Die Erde ist unsere Mutter. Was die Erde befällt, befällt auch die Söhne und Töchter der Erde. Denn das wissen wir: die Erde gehört nicht den Menschen – der Mensch zur Erde. Alles ist miteinander verbunden wie, das Blut das eine Familie vereint.“
(indianische Weisheit, zugeschickt von Roger)
„Ich bin kampfesmüde.
Unsere Häuptlinge sind tot.
Es ist kalt, und wir haben keine Decken.
Die kleinen Kinder erfrieren.
Manche meiner Leute sind in die Berge geflohen und haben keine Decken und nichts zu essen.
Niemand weiß, wo sie sind, vielleicht erfrieren sie.
Ich brauche Zeit, um nach meinen Kindern zu sehen und zu wissen, wie viele ich von ihnen wiederfinde.
Möglicherweise werde ich sie unter den Toten finden.
Hört mich an, weiße Häuptlinge:
Mein Herz ist krank und betrübt.
Vom augenblicklichen Stand der Sonne an gelobe ich,
„ich kämpfe niemals wieder.“
(Chief Joseph, zugeschickt von B. S.)
„Mit Hilfe der Sonne wurde die Erde erschaffen,
und sie soll belassen werden, wie sie war.
Die Erde und ich, wir sind eins.
Das Land und wir leben nach den gleichen Gesetzen
und in vollkommener Harmonie.
Der Eine, der das Recht hat, über das Land zu verfügen,
ist der Eine, der es geschaffen hat.“
(Chief Joseph, zugeschickt von Uwe)
„Wir müssen von Zeit zu Zeit eine Rast einlegen und warten, bis uns unsere Seelen wieder eingeholt haben.“
(indianische Weisheit, zugeschickt von Michael)
„Der Mensch hat das Netz des Lebens nicht gewebt, er ist nur ein Faden darin. Was immer er ihm antut, tut er sich selbst an.“
(Chief Seattle, zugeschickt von Sabine)
„Wie glücklich bin ich? Das ist für uns die wichtigste Frage im Leben. Für einen Indianer hängt der Erfolg nicht davon ab, wieviel er verdient oder welche gesellschaftliche Stellung er einnimmt, sondern einzig und allein davon, wie glücklich er ist.“
(Beryl Blue Spruce – Pueblo Indianerin, zugeschickt von Tina)
„Verzweifle niemals. Die Tage vergehen wie das im Wind fliegende Herbstlaub, und die Tage kehren wieder mit dem reinen Himmel und der Pracht der Wälder. Aufs Neue wird jedes Samenkorn erweckt, und genauso verläuft das Leben.“
(Indianische Weisheit, zugeschickt von Roger)
„Nicht jeder Indianer ist gut und nicht jeder Weiße ist schlecht.“
(Lakota, zugeschickt von Alf)
„Wenn die Indianer eine Anzahl Weißer töteten, dann war es ein blutiges Massaker.
Wenn die weißen indianer niedermachten, dann bezeichneten sie es als einen gloreichen Sieg.“
(Tecumseh – von Stamm der Shawnee, zugeschickt von Daniel)
„Es gibt keinen Tod. Nur ein hinübergehen in eine andere Welt.“
Meine Worte sind wie Sterne – sie gehen nicht unter.
(Chief Seattle, zugeschickt von Sigrid)
„Nimm Dir Zeit den Himmel zu betrachten, suche Gestalten in den Wolken. Höre das Wehen des Windes und berühre das kalte Wasser. Gehe mit leisen behutsamen Schritten. Wir sind Eindringlinge, die von einem unendlichen Universum und nur für kurze Zeit geduldet werden.“
(unbekannt, zugeschickt von Monika)
„Alle Tiere haben Mächte in sich, denn der große Geist wohnt in allen, auch in der kleinen Ameise, in einem Schmetterling, Auch in einem Baum, in einer Blume und in einem Felsen.“
(Petaga Yuha Mani, Sioux-Indianer, zugeschickt von Monika)
„Ich wusste damals nicht wieviel zu Ende ging.wenn ich heute von dem hohen Berg des Alters zurückblicke,kann ich die niedergemetzleten Frauen und Kinder verstreut und in Haufen entlang der gewundenden Schlucht so deutlich liegen sehen,wie ich sie sah,als meine Augen noch jung waren.Ich kann sehen,dass noch etwas anderes dort im blutigen Schlamm starb und vom Schnee begraben wurde.Eines Volkes Traum ist dort gestorben.Es war ein schöner Traum…des Volkes Rad ist zerbrochen und zerfallen.es gibt keineNabe mehr der heilige Baum ist tot.“
(Black Elk, zugeschickt von Daniel)
„Der weiße Mann hat die Uhr, aber wir haben die Zeit!“
(Unbekannt, zugeschickt von Sylvie)
„Nur der geht harmonisch ins Navajo-Universum, der weiß, wer er ist.“
in der Sprache der Navajo lautet es:
Naninaà` `goò` hazho` ògo a` daa ahoninidzingo ninina
(altes Sprichwort der Navajo, zugeschickt von Rainer Peter)
„Wir wissen, was der weiße Mann eines Tages erst entdecken wird. Unser Großer Geist ist derselbe Gott. Denkt nicht, daß ihr ihn besitzt, so wie ihr unser Land zu besitzen glaubt. Denn das könnt ihr nie. Der Große Geist ist der Gott aller Menschen, des Roten und des Weißen Mannes. Dem Großen Geist ist diese Erde kostbar. Die Erde zu verletzen heißt Gott zu verachten.“
((Chief Seattle 1854, zugeschickt von Regine)
Andere Religionen belehren … Unsere meint, dass das Herz jedem Menschen seinen eigenen Weg zeigt.
Mowihaiz, Magpie (Cheyenne)
Die Vögel verlassen die Erde mit ihren Flügeln. Auch die Menschen können die Erde verlassen, zwar nicht mit Flügeln, aber mit ihrem Geist.
Hehaka Sapa (Sioux)
Reißt nicht das Eingeweide unserer Erde auf. Sonst werden die Flüsse und Bäume weinen.
Keokuk (Häuptling der Sauk)
(Diese drei Zitate wurden zugeschickt von Wiebke alias Fearless)
„Menschen die nur arbeiten, finden keine Zeit zum Träumen. Nur wer träumt, gelangt zur Weisheit.“
(Smohalla, Nez Percé, zugeschickt von Nathalie)
„Nicht um meinen Bruder zu besiegen, suche ich Kraft, sondern meinen größten Feind, mich selbst.“
(Indianische Weisheit, zugeschickt von Malte)
„Frieden wird in die Herzen der Menschen kommen, wenn sie ihre Einheit mit dem Universum erkennen.“
(Black Elk, Lakota Medicine Man, zugeschickt von Aurelio)
„Ich bin mächtiger als alle Armeen der Welt.
Ich habe mehr Menschen zerstört als alle Kriege.
Ich habe Millionen von Unfällen verursacht und mehr Heime und Familien zerstört als alle Sturmfluten und Überschwemmungen zusammen.
Ich bin der gemeinste Dieb der Welt.
Ich stehle jedes Jahr Milliarden.
Ich finde meine Opfer sowohl unter den Reichen als auch unter den Armen, unter den Jungen ebenso wie unter den Alten, unter Starken und Schwachen.
Ich bin ruhelos, heimtückisch und unvorhersehbar.
Ich bin überall: Zuhause, auf der Strasse, in der Fabrik, im Büro, auf der See und in der Luft.
Ich bringe Krankheit, Armut und Tod.
Ich gebe nichts und nehme alles.
Ich bin Dein ärgster Feind:
Ich bin der Alkohol“
(„Qua’ Töqti“ – HOPI Newspaper – zugeschickt von Udo)
„Geh aufrecht wie die Bäume. Lebe dein Leben so stark wie die Berge. Sei sanft wie der Frühlingswind. Bewahre die Wärme der Sonne im Herzen und der große Geist wird immer mit dir sein.“
(Weisheit der Navajo – zugeschickt von Thomas)
„Was ist das Leben? Es leuchtet auf wie ein Glühwürmchen in der Nacht. Es vergeht wie der Hauch des Büffels im Winter. Es ist wie der kurze Schatten, der über das Gras huscht und sich im Sonnenuntergang verliert.“
(Crowfoot – zugeschickt von Lady)
„Wir waren einst Freunde der Weißen, doch ihr habt uns mit euren Machenschaften aus dem Weg gestoßen, und jetzt, da wir miteinander verhandeln, stoßt ihr einander dauernd an. Warum sprecht ihr nicht aufrichtig und lasst alles gut werden?“
(Motavato – Black Kettle zu den Indianern am Medicine Creek Lodge – zugeschickt von Angelika)
„Sind Frauen und Kinder nicht furchtsamer als Männer? Die Cheyennekrieger haben keine Angst, doch habt ihr nie von Sand Creek gehört? Eure Soldaten sehen genauso aus wie jene, die dort Frauen und Kinder niedergemetzelt haben.“
(Woquini – Roman Nose zu General Winfield Scott Hancock – zugeschickt von Angelika)
„Dieser Krieg hat nicht hier in unserem Land begonnnen; diesen Krieg haben die Kinder des Großen Vaters über uns gebracht, die gekommen sind und uns unser Land ohne Bezahlung wegnahmen und die in unserem Land viele böse Dinge tun. Der Große Vater und seine Kinder sind an diesem Unheil schuld… Es ist unser Wunsch gewesen, friedlich in unserem Land zu leben und Dinge zu tun, die zum Wohl und Nutzen unseres Volkes sind, doch der Große Vater hat es mit Soldaten besetzt, die nur unseren Tod wollen. Manche von unseren Leuten, die von hier fortgingen, weil sie woanders besser zu leben hofften, und andere, die nach Norden gingen, um zu jagen, wurden von den Soldaten aus dieser Richtung angegriffen, und als sie in den Norden kamen, wurden sie von der anderen Seite von Soldaten angegriffen, und jetzt, da sie zurück kommen möchten, stellen sich die Soldaten ihnen entgegen und hindern sie daran, heim zu kommen. Ich glaube, dass es einen besseren Weg gibt. Wenn Menschen in Streit geraten, ist es für beide Parteien besser, ohne Waffen zusammen zu kommen und zu verhandeln und eine friedliche Lösung zu finden.“
(Sinte-Galeshka – Spotted Tail – Brule-Sioux, zugeschickt von Angelika)
„Die Weißen haben immer versucht, die Indianer dazu zu bringen, ihr Leben aufzugeben und wie die Weißen Männer zu leben – Land zu bebauen, schwer zu arbeiten und zu tun, was sie taten – , doch die Indianer wussten nicht, wie man das macht und wollten es auch nicht… Hätten die Indianer versucht, die Weißen dazu zu bringen, so zu leben wie sie, dann hätten die Weißen sich gewehrt, und das taten auch viele Indianer.“
(Wamditanka – Big Eagle – Santee-Sioux, zugeschickt von Angelika)
„Der Weg der Seele ist blau, wie die blauen Blüten.“
(Indianisches Sprichwort, zugschickt von Riki A.)
Religion als Unterdrückungsinstrument
Man sagt, als die Missionare kamen, hatten sie nur das Buch (gemeint ist die Bibel), und wir (die Indianer) hatten das Land; jetzt haben wir das Buch, und sie haben das Land.
(Aus Vine Deloria; »Custcr Dicd for Your Sins«)
„Manchmal kommt der weiße Mann in unser Lager und will Land von uns kaufen. Er bietet ein Papier, dass er Geld nennt. Er sagt es ist wertvoll. Doch ich sage: Werft eine Handvoll Erde von unserem Land und eine Handvoll von seinem Papier in ein Feuer. Was am schnellsten verbrennt, hat den geringsten Wert.“
(Weucha, Sioux), zugeschickt von Arnd
Wenn du mit den Tieren sprichst, lernst du sie kennen. Wenn du nicht mit ihnen sprichst, lernst du sie nicht kennen. Was du nicht kennst, davor fürchtest du dich. Was du fürchtest zerstörst du.
(Chief Dan George), zugeschickt von Arnd
Ihr Weißen behauptet, Recht zu haben, und wir sollen im Irrtum sein. Woher sollen wir wissen, ob das stimmt… Wenn es nur eine Religion gibt, warum glauben die Weißen so viele verschiedene Dinge? Wir streiten uns niemals über Religiöse Fragen.
Sagoyewatha, Red Jacket (Seneca), zugeschickt von Tanja
Das Land verkaufen? Warum nicht auch die Luft und das Meer? Hat nicht der Große Geist all das zum Wohl seiner Kinder erschaffen?
(Tecumseh), zugeschickt von Olli
Am Wegrand
Ein glänzender Stein am Wegrand. So klein – und doch so schön. Ich hob ihn auf. Er war so schön! Ich legte ihn wieder zurück und ging weiter.
(Calvin O. John), zugeschickt von Dodo
Die letzten Jahre war für den Sonnentanz verantwortlich und leitete die Zeremonien, aber diesmal habe ich die Aufgabe einem jüngeren Medizinmann übertragen, dessen Lehrer ich war. Vielleicht ist das mein Opfer, das ich heute bringe – ich verzichte auf meine Macht, gebe sie weiter, überlasse die Ehre jemand anderem. Bei uns Sioux gibt es keine Kluft zwischen den Generationen, wie man sie bei euch findet. Wir halten es für richtig, unsere jungen Leute so zu leiten, daß sie unseren Platz einnehmen können; das ist der Weg, den die Natur uns zeigt. Vielleicht ist diese Bereitschaft, mit den Jungen unsere Macht zu teilen, der Grund dafür, daß bei uns die Alten geliebt und geachtet werden und daß den Generationen das Gesßräch miteinander leichtfällt.
(Lame Deer), zugeschickt von Dodo
Morgenlied
Mein großvater stand immer mit der Sonne auf. Sie war sein ältester Freund. Seine Vordertür des Krämerladens, den er führte, ging nach Osten hinaus, und dort saß er in seinem blaugestrichenen Sessel aus Föhreholz, geschnitten in seinem eigenen Wälder, und wartete, bis die ersten Sonnenstrahlen sein Gesicht berührten. Mit der höhersteigenden Sonne wuchs seine Kraft, seine Hände bewegten sich wie im Nachtfrost erstarrte Grillen, die im morgendlichen Gras wieder zum Leben erwachen. Dann, bevor er sein langes Tagwerk begann, hob er die Hände und hielt sie hoch, bis sie die Stille umfaßten – so begrüßte er den Tag.
(Joseph Bruchac, Mutter entstammt der Abenaki), zugeschickt von Dodo
Was ich ihm sage…
Ich gehe mit meinem Sohn ins Freie und zeige ihm einen Baum, lasse ihn die Blätter berühren, das ein Blatt, sieh her, es ist grün, es hat Adern, so ist es geformt, greif´s an. Er berührt das Blatt, und der Zweig zittert mit, dicke Händchen greifen ungestüm und zärtlich nach dem, was ich ihm zeige. Ich lasse ihn barfuß auf dem Boden stehn, diese Erde spüren, braune Erde und Kiesel, festen Lehm, Samen haben es schwer, darin Wurzeln zu fassen, erst Sand und Blätter, Zweige und Dünger machen den Boden fruchtbar.
…Das alles sage ich ihm.
(Simon J. Ortiz), zugeschickt von Dodo
Ich kann es mir nicht vorstellen ein Volk ohne Zuhaus und doch sehe ich es täglich, wie sie ziellos umherirren wie sie verzweifelt nach Wurzeln und Dingen suchen, die ihrem Leben einen Sinn geben.
Armer weißer Mann in Deiner Wut in Dienm Glanz in all Deinem Wohlstand hast Du Dein Erbe verloren. Jetzt willst Du meines – da nimm es ich habe noch mehr.
(John Twobirds Arbuckle, 1978 „Akwesasne Notes“ veröffentlicht), zugeschickt von Dodo
Ich hatte viele englische Wörter gelernt und konnte einen Teil der Zehn Gebote aufsagen. Ich wußte, wie man in einem Bett schläft, zu Jesus betet, sich kämmt, mit Messer und Gabel ißt und wie man die Toilette benutzt. Ebenso hatte ich gelernt, dass der Mensch mit dem Kopf denkt und nicht mit dem Herzen…
(Don C. Talayesva), zugeschickt von Dodo
Wozu brauchen wir die Zeit? Damals, in den alten Tagen, brauchten wir sie nicht. Wir richteten uns nach Anfang und Untergang der Sonne. Wir mußten uns niemals beeilen. Wir brauchten nie auf die Uhr zu blicken. Wir mußtennicht zu einer bestimmten Zeit bei der Arbeit sein. Wir taten, was getan werden mußte, wenn uns danach war. Aber wir achteten darauf, es zu tun, bevor der Tag zu Ende ging. Wir hatten mehr Zeit, denn der Tag war noch ganz.
(Scott Eagle, 11 Jahre), zugeschickt von Dodo
Als ich Kind war, verstand ich zu geben und zu teilen; seit ich zivilisiert wurde, habe ich diese Tugend verlernt. Ich lebte ein natürliches Leben, jetzt lebe ich ein künstliches. Damalswar jeder hübsche Kieselstein für mich kostbar, und ich hatte Ehrfurcht vor jedem Baum. Der Ureinwohner Amerikas verband seinen Stolz mit einer außergewöhnlichen Demut. Überheblichkeit war seinem Wesen und seiner Lehre fremd. Er erhob niemals den Anspruch, daß die Fähigkeit, sich durch Sprache auszudrücken, ein Beweiß für die Überheblichkeit des Menschen über die sprachlose Schöpfung sei; ganz im Gegenteil, er sag in dieser Gabe eine Gefahr. Es glaubte fest an das Schweigen – das Zeichen vollkommener Harmonie. Schweigen und Stille stellten für ihn das Gleichgewicht von Körper, Geist und Seele dar. Wenn Du den Indianer fragst: „Was ist die Stille?“, wird er Dir antworten:“ Das Große Geheimnis.“ „Die heilige Stille ist seine Stimme.“ Und wenn Du fragst: „Was sind die Früchte der Stille?“, so wird er sagen: „Selbstbeherrschung, wahrer Mut und Ausdauer, Geduld, Würde und Ehrfurcht.“ „Hüte Deine Zunge in der Jugend“, sagte der alte Häuptling Wabashaw, „dann wirst Du vielleicht im Alter Deinem Volk einen weisen Gedanken schenken.“
(Ohiyesa), zugeschickt von Dodo
Friede ist nicht nur das Gegenteil von Krieg, nicht nur der Zeitraum zwischen zwei Kreigen – Friede ist mehr. Friede ist das Gesetz menschlichen Lebens. Friede ist dann, wenn wir recht handeln und wenn zwischen jeedem einzelnen MEnschen und jedem Volk Gerechtigkeit herrscht.
(Spruch der Mohawk), zugeschickt von Dodo
Wo sind heute die Pequot? Wo sind die Narragansett, die Mohicans, die Pokanoket und viele andere einst mächtige Stämme unseres Volkes?
Habgier und Gewalt des weißen Mannes haben sie dahinschwinden lassen, wie Schnee in der Sommersonne. Werden auch wir uns ohne Kampf vernichten lassen, unsere Heimstätten aufgeben, unser Land, das uns der große Geist verliehen, die Gräber unserer Toten und alles, was uns teuer und heilig ist?
Ich weiß, ihr werdet mir zurufen: „Niemals! Niemals!“
(Tecumseh vom Stamm der Shawnees (Dee Brown, „Begrabt mein Herz an der Biegung des Flusses“, Droemer und Knaur Verlag Oktober 1999), zugeschickt von Motavato
„Alles was du in deinem Leben und Dasein, einmal an Ungerechtigkeiten, Lügen, Betrug, Kälte und Unwissenheit anderen Menschen zugefügt hast, kommt wieder zu dir zurück in 7 Jahren.“
(Unbekannt), zugeschickt von Ilo
„Die Weißen haben uns viel versprochen, mehr, als ich aufzählen kann, aber gehalten haben sie nur ein Versprechen: sie schworen, unser Land zu nehmen, und sie haben es genommen.“
(Red Cloud, Häuptling der Oglala-Teton-Sioux), zugeschickt von Eveline
„Ihr könnt genausogut erwarten, dass die Flüsse rückwärts fließen, als dass ein Mensch, der frei geboren wurde, damit zufrieden ist, eingepfercht zu leben, ohne Freiheit, zu gehen, wohin er beliebt!“
Chief Joseph (Nez Percé), zugeschickt von Eveline
„Eines Tages wird die Erde weinen, sie wird um ihr Leben flehen, sie wird Tränen von Blut weinen. Ihr werdet die Wahl haben, ihr zu helfen oder sie sterben zu lassen, und wenn sie stirbt, sterbt ihr auch.“
(John Hollow Horn, Oglala Lakota, 1932), zugeschickt von Eveline
„Ein Indianer saß am Fluss und angelte. Da kam ein Weißer Mann daher und sagte zu ihm: Warum gehst Du nicht arbeiten? Du kannst Geld verdienen, dir ein Haus kaufen, eine Familie gründen, kannst ein großes Auto fahren. Du könntest wirklich ein gutes Leben führen. Dann fährst du in den Urlaub, z. B. an einen Fluss zum Angeln.
Der Indianer antwortete: Ja, weißer Mann du hast recht. Das könnte ich tun. Aber ich sitze ja schon an einem Fluß und fische.“
(Entnommen aus dem Mondkalender 2004 von Paungger/Poppe), zugeschickt von Werner
„Hunderttausend Jahre sind vergangen und doch hör ich den fernen Klang der Trommeln meines Vaters. Ich höre seine Trommeln überall im Land, hör ihren Klang in meinem Herzen. Die Trommeln werden dröhnen, und mein Herz wird klopfen, und ich werde hunderttausend Jahre alt.“
(Shirley Daniels(Ojibwa)1969), zugeschickt von Angelika
„Wir haben die Erde von unseren Eltern nicht geerbt, sondern wir haben sie von unseren Kindern nur geliehen.“
(Altes Indianersprichwort), zugeschickt von Rosmarie
„Wenn ein Mensch etwas vollbringt, das alle in Erstaunen versetzt, dann sagt man, es ist wunderbar. Aber wenn wir den Wechsel von Tag und Nacht beobachten, die Sonne, den Mond und die Sterne am Himmel und die Abfolge der Jahreszeiten auf der Erde verfolgen, die die Früchte reifen lässt, dann muss jedem klar werden, dass dies das Werk eines Wesens ist, das grösser ist als der Mensch.“
(Chased-by-bears, Sioux-Indianer), zugeschickt von Eva
Ich bin das Land, meine Augen sind der Himmel, meine Glieder die Bäume, ich bin der Fels, die Wassertiefe. Ich bin nicht hier, um die Natur zu beherrschen oder sie auszubeuten. Ich bin selbst Natur.
(Squan´na´vai)
Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen, werdet ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann.
(Weisheit der Cree-Indianer)
Es gibt kein „Besser“ oder „Schlechter“, nur Unterschiede. Diese müssen respektiert werden, egal ob es sich um die Hautfarbe, die Lebensweise oder eine Idee handelt.
(Kote Kotah, Chumash)
„Bevor unsere weißen Brüder kamen, um zivilisierte Menschen aus uns zu machen, hatten wir keine Gefängnisse. Aus diesem Grund hatten wir auch keine Verbrecher. Ohne ein Gefängnis kann es keine Verbrecher geben. Wir hatten weder Schlösser noch Schlüssel, und deshalb gab es bei uns auch keine Diebe. Wenn jemand so arm war, dass er kein Pferd besaß, kein Zelt oder keine Decke, so bekam er all dies geschenkt. Wir waren viel zu unzivilisiert, um Wert auf persönlichen Besitz zu legen. Wir strebten Besitz nur an, um ihn weitergeben zu können. Wir kannten kein Geld und daher wurde der Wert eines Menschen nicht nach seinem Reichtum bemessen. Wir hatten keine schriftlich niedergelegten Gesetze, keine Rechtsanwälte, keine Politiker, daher konnten wir einander nicht betrügen. Es stand wirklich schlecht um uns, bevor die Weißen kamen und ich kann es mir nicht erklären, wie wir ohne die grundlegenden Dinge auskommen konnten, die – wie man uns sagt – für eine zivilisierte Gesllschaft so notwendig sind.“
(Lame Deer)
Im Leben eines Indianers gibt es keine schlechten Tage. Auch wenn die Zeiten noch so schwierig sind – jeder Tag ist gut. Weil Du am Leben bist, ist jeder Tag gut.
(Henry Old Coyote, Crow)
„Für euch Weiße waren wir Wilde. Ihr habt unsere Gebete nicht verstanden. Ihr habt nicht einmal versucht, sie zu verstehen. Wenn wir der Sonne, dem Mond oder dem Wind unsere Loblieder sangen, beteten wir in euren Augen Götzen an. Ohne uns zu verstehen und nur, weil unsere Art der Anbetung anders war als eure, habt ihr uns als verlorene Seelen verdammt.
Wir sahen das Werk des großen Geistes in seiner ganzen Schöpfung: in Sonne, Mond, Bäumen, Bergen und Wind. Manchmal traten wir durch das, was er geschaffen hatte, an ihn heran. War das so schlecht? Ich weiß, dass wir aus ganzem Herzen an das höchste Wesen glauben und unser Glaube ist stärker als der vieler Weißer, die uns Heiden nannten. Die roten Wilden waren immer enger mit der Natur verbunden als die weißen Wilden. Die Natur ist das Buch jener großen Kraft, die ihr Gott nennt und die wir den großen Geist nennen. Was für einen Unterschied macht schon ein Name aus!“
(Tatanga Mani, Stoney)
WAS ist das Leben?
Es leuchtet auf wie ein Glühwürmchen in der Nacht. Es vergeht wie der Hauch des Büffels im Winter. Es ist wie der kurze Schatten, der über das Gras huscht und sich im Sonnenuntergang verliert.
(Crowfoot, Blackfoot)
Wie die Lehrer sagten, gibt es nur eines, das allen Menschen gleichermaßen eigen ist – das ist ihre EINSAMKEIT.
Keine zwei Personen auf der Oberfläche dieser Erde sind sich in irgendetwas gleich, außer in ihrer Einsamkeit. Das ist die Ursache für unser Wachstum, aber es ist auch die Ursache für unsere Kriege. Liebe, Haß, Neid und Großzügigkeit sind alle in unserer Einsamkeit verwurzelt, dem Wunsch, gebraucht und geliebt zu werden. Der einzige Weg, unsere Einsamkeit zu überwinden, ist das BERÜHREN. Nur auf diesem Wege können wir lernen, ganze Wesen zu sein. Gott ist eine Gegenwart dieses Ganzen.
(Hyemeyohsts Storm, Cheyenne)
Es gibt mehr als eine Straße, die zum Leben nach dem Leben führt, es gibt mehr als eine Art zu lieben, es gibt mehr als einen Weg, die andere Hälfte seines Selbst in einem anderen Menschen zu finden, es gibt mehr als eine Art, den Feind zu bekämpfen.
(Eine Nootka)
„Im Stamm der Lakota war jeder gern bereit, Kinder zu betreuen. Ein Kind gehörte nicht nur einer bestimmten Familie an, sondern der großen Gemeinschaft der Sippe – sobald es gehen konnte, war es im ganzen Lager daheim, denn jeder fühlte sich an sein Verwandter. Meine Mutter erzählte mir, dass ich als Kind oft von Zelt zu Zelt getragen wurde und sie mich an manchen Tagen nur hie und da zu Gesicht bekam. Niemals sprachen meine Eltern oder Verwandten ein unfreundliches Wort zu mir, und niemals schalten sie mich, wenn ich etwas falsches getan hatte. Ein Kind zu schlagen, war für einen Lakota eine unvorstellbare Grausamkeit.“
(Luther Standing Bear)
Weisheit gehört keinem Menschen allein. Wir müssen weise handeln, aber Weisheit gehört niemandem. Sie ist die Offenbarung alter und bewährter Ideen, und wir erlangen sie, wenn Generationen um Generationen die Gesetze der Natur erforschen.
(Hunbatz Men, Maya)
„Die alten Dakota waren weise. Sie wussten, dass das Herz eines Menschen, der sich der Natur entfremdet, hart wird. Sie wussten, dass mangelnde Ehrfurcht vor allem Lebendigen und allem, was da wächst, bald auch die Ehrfurcht vor dem Menschen absterben lässt. Deshalb war der Einfluss der Natur, die den jungen Menschen feinfühlig machte, ein wichtiger Bestandteil ihrer Erziehung.“
(Luther Standing Bear)
„Wir haben unser Land und unsere Freiheit verloren, aber noch haben wir unsere Art zu denken und zu leben bewahrt. Als Indianer könnten wir einen bedeutenden Beitrag zu eurer Kultur leisten. Nur wenigen Weißen kommt es in den Sinn, das auch die Menschen anderer Hautfarbe, seien sie nun rot oder schwarz oder gelb, sich Gedanken darüber machen, wie diese Welt besser werden könnte.
Vieles ist verrückt in der Welt des weißen Mannes. Wir glauben, dass die Weißen sich mehr Zeit nehmen sollten, um mit der Erde, den Wäldern und allem, was wächst, vertrauter zu werden, statt wie eine in Panik geratene Büffelherde herumzurasen. Wenn die weißen Menschen auch nur einige unsere Ratschläge befolgten, fänden sie eine Zufriedenheit, die sie jetzt nicht kennen und die sie auf der Jagd nach Geld und Vergnügen vergeblich suchen. Wir Indianer können die Menschen immer noch lehren, wie man im Einklang mit der Natur lebt.“
(Tatanga Mani, Stoney)
So vielfältig sind die Wunder der Schöpfung, dass diese Schönheit niemals enden wird. Die Schöpfung ist hier. Sie ist genau jetzt in Dir, ist es immer schon gewesen. Die Welt ist ein Wunder. Die Welt ist Magie. Die Welt ist Liebe. Und sie ist hier, jetzt.
(Dankgebet der Irokosen von Gayle High Pine)
„Weisst du, dass die Bäume reden? Ja, sie reden. Sie sprechen miteinander, und sie sprechen zu dir, wenn du zuhörst. Aber die weissen Menschen hören nicht zu. Sie haben es nie der Mühe wert gefunden, uns Indianer anzuhören, und ich fürchte, sie werden auch auf die anderen Stimmen in der Natur nicht hören. Ich selbst habe viel von den Bäumen erfahren: manchmal etwas über das Wetter, manchmal über Tiere, manchmal über den Grossen Geist.“
(Tatanga Mani, Stoney)
„Die Menschen meines Volkes waren weise. Sie vernachlässigten ihre Kinder nicht. Unsere Lehrer – Großväter, Väter, Onkel – waren sorgfältig und geduldig. Sie versäumten es nie, eine gute Leistung zu loben, vermieden es aber, dabei ein Wort zu sagen, das einen anderen Jungen entmutigt hätte, der nicht so schnell lernte. Wenn ein Junge versagte und seine Aufgabe nicht bewältigte, nahmen sie sich seiner mit doppelter Mühe an, bis er seine Fähigkeiten entfaltet hatte und soweit war, wie es seinen Anlagen entsprach.“
(Plenty Coups)
„Der Rote Mann kämpft für sein Volk, seine Familie, um Nahrungsvorräte und Jagdgebiete, um das Überleben. Der Weisse Mann kämpft aus Gier nach mehr für sich und seinen Hunger nach Geld und Gold. Er denkt an sich immer zuerst. Bei den roten Männern ist der reich zu nennen, der viele Geschenke macht; Bei den weissen Männern kommt es darauf an, immer noch mehr anzuhäufen und bloss nichts wegzugeben. Der rote Mann liebt die Natur, weil er ein Teil von ihr ist. Der weisse Mann tötet die Natur, obwohl auch er ein Teil von ihr ist. DAS nenne ich verückt..“
(Suvate, Dog Soldier)
„Sie behaupten, unsere Erde gehört ihnen. Seht Brüder, der Frühling ist da. Die Sonne hat die Erde umarmt. Bald werden wir die Kinder dieser Liebe sehen. Jeder Same, jedes Tier ist erwacht. Diesselbe Kraft hat auch uns geboren. Darum gewähren wir auch unseren Mitmenschen und unseren Freunden, den Tieren, die gleichen Rechte wie uns, auf dieser Erde zu leben. Aber hört Brüder. Jetzt haben wir es mit einer anderen Art zu tun. Sie waren wenige und schwach; jetzt aber sind es viele und sie sind stark und überheblich. Es ist kaum zu glauben, sie wollen die Erde umpflügen. Habgier ist ihre Krankheit. Sie haben viele Gesetze gemacht und die Reichen dürfen sie brechen, die Armen aber nicht. Sie nehmen das Geld der Armen und Schwachen, um die Reichen und Starken damit zu stützen. Sie sagen, unsere Mutter die Erde gehöre ihnen; sie zäunen uns, ihre Nachbarn, von unserer Mutter ab. Sie beschmutzen unsere Mutter mit ihren Gebäuden und ihrem Abfall. Sie zwingen unsere Mutter, zur Unzeit zu gebären. Und wenn sie keine Frucht mehr trägt, geben sie ihr Medizin, auf das sie auf’s neue gebären soll. Was sie tun ist nicht heilig. Sie sind wie ein Fluss zur Zeit des Hochwassers. Im Frühling tritt er über die Ufer und zerstört alles auf seinem Wege.“
(Sitting Bull, Lakota)
„Wenn Du Dein Herz nicht hart werden lässt, wenn Du Deinen Mitmenschen kleine Freundlichkeiten erweist, werden sie Dir mit Zuneigung antworten. Sie werden Dir freundliche Gedanken schenken. Je mehr Menschen Du hilfst, desto mehr dieser guten Gedanken werden auf Dich gerichtet sein. Dass Menschen Dir wohlgesinnt sind, ist mehr wert als Reichtum.“
(Henry Old Coyote)
„Großer Geist, bewahre mich davor, über einen Menschen zu urteilen, ehe ich nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bin.“
(unbekannter Apachenkrieger)
„Wenn der Tag vorüber ist, denke ich an alles, was ich getan habe. Habe ich den Tag vergeudet oder habe ich etwas erreicht? Habe ich mir einen neuen Freund gemacht oder einen Feind? War ich wütend auf alle oder war ich freundlich? Was ich auch getan habe, es ist vorbei. Während ich schlafe, bringt die Welt einen neuen strahlenden Tag hervor, den ich gebrauchen kann oder vergeuden oder was immer ich will.
Heute abend nehme ich mir vor: Ich werde gut sein, ich werde freundlich sein, ich werde etwas tun, was wert ist, getan zu werden.“
(Calvin O. John)


„Verlieren wir unsere Sprache, verlieren wir alles.“
(Sidney Baca, Apachenmedizimann)
Habe keine Furcht vor Gegensätzen und Wiedersprüchen, die die Welt spalten und die Illusionen voneinander getrennter Ereignisse hervorrufen. Diese Sichtweise ist die Quelle von Konflikten, Leid und ewigem Kampf. Die Nacht ist nicht der Feind des Tages, genauso wenig wie der Tod der Feind des Lebens ist. Es bedarf des Zusammentreffens von Feuer und Wasser, von Sonne und Dunst, um einen Regenbogen zu erzeugen.
(Unbekannt)
Sei den Tieren dankbar, sie sind der Ursprung Deiner Kraft.
indianische Weisheit
DANKE für diese Seite, danke.
Heike
Wirklich weise ist, wer mehr Träume in seiner Seele hat, als die Welt zerstören kann.
Indianische Weisheit
das ist von Hans Kruppa :………
Wirklich reich ist, wer mehr Träume in seiner Seele hat, als die Realität zerstören kann.
Hans Kruppa
wir haben unsere Sprache nicht verloren! wir sprechen in unseren Seelen , in unseren Herzen weiter und werden finden , finden die , die uns verstehen um dann gemeinsam die Sprache der Erde des Lebens zu sprechen!
Seh in die Augen des Falkens , er ist klar und betrachtet ohne zu verurteilen,
seh in die Augen der Krähe sie wird dir zeigen was hinter dem ganzen ist,
seh in die Augen des Wolfes .. er ist deine Familie
seh die Augen der Schlange .. sie ist weise
seh in deine Augen und du wirst erkennen … alles ist ein!
Man braucht keine Wörter um sich mit dem Leben zu verstehen , man sieht nur mit dem Herzen!
seht hin … und benutzt dabei mehr als das geschriebenen , das gesprochene Wort,, die Gestik , das Herz , die Ohren die Nase .. bebraucht alle sinne die euch gegeben sind, sonst seit ihr taub f+r daas was euch umgibt!
das leben hat euch mehr zu sagen!
hört , riecht , spürt endlich die sprache des Lebens um euch herum..
nur dann werdet ihr SEIN!
lina
Gedicht der Lakota-Indianer
Steht nicht an meinem Grab und weint,
ich bin nicht da, nein, ich schlafe nicht.
Ich bin eine der tausend wogenden Wellen des Sees,
ich bin das diamantene Glitzern des Schnees,
wenn ihr erwacht in der Stille am Morgen,
dann bin ich für euch verborgen,
ich bin ein Vogel im Flug,
leise wie ein Luftzug,
ich bin das sanfte Licht der Sterne in der Nacht.
Steht nicht an meinem Grab und weint,
ich bin nicht da, nein ich schlafe nicht.
(Canis Lupus)“ Mit den Augen eines Wolfes“ ist aus dem Buch „Brother Wolf“ von Jim Brandenburg
guten tag
ich suche seit langer zeit eine wunderschöne und nachdenkliche indianische geschichte
ich hoffe ihr könnt mir helfen….
Inhalt: man weiss nie was die Zukunft bringt.
ein indianersohn welcher in den krieg sollte konnte aufgrund
nicht ins Militär da er bei einem Unfall den arm gebrochen hat
ich googelte folgende wörter: krieg Indianer geschichte Militär sohn Unfall
aber habe diese geschichte nicht mehr gefunden
Können Sie mir helfen?
Liebe Grüsse
Oliver
Das war ein Asiatischer Bauer kein Indianer.
http://www.yogakeel.ch/cms/index.php?option=com_content&view=article&id=63:qpech-glueck-wer-weissq-eine-chinesische-geschichte&catid=38
Einem Bauern entlief eines Nachts sein einziges Pferd, und die Nachbarn kamen zu ihm und hatten Mitleid mit ihm. Er antwortete: Ja, es sieht so aus, als wäre es ein großes Unglück, aber ich warte ab, denn ich weiß nicht was mir als Schicksal beschieden ist.
Wenige Tage später kam sein Hengst wieder in den Stall zurück, und mit ihm eine ganze Herde Stuten und Fohlen.
Die Nachbarn kamen, staunten und sagten: du bist so ein Glückspilz, du warst der Ärmste hier, jetzt bist du reich!
Der Bauer meinte darauf: Ich denke, das Schicksal hat dazu noch etwas zu sagen, also warte ich lieber erst mal ab, ich weiß nicht ob es gut ist oder schlecht…
Der Bauer und sein Sohn begannen die Pferde zu zähmen und zuzureiten. Ein besonders wildes Pferd warf den Sohn des Bauern ab, und er brach sich ein Bein dabei.
Die Leute sagten: So ein großes Unglück, nun kann dir der Sohn nicht mehr helfen und du musst alles alleine machen in deinem Alter…
Der Bauer antwortete: Ich werde sehen, was sich das Schicksal dabei gedacht hat, ich fälle darüber kein Urteil…
Tage später kamen Offiziere des Königs und nahmen alle jungen Männer mit zum Kriegsdienst, alle ausser dem verletzten Bauernsohn.
Wieder kamen die Leute zum Bauern und beteuerten, wieviel Glück er doch im Leben habe…
Der Bauer konnte jedoch nichts anderes sagen als: Ich weiß nicht, ob es gut ist oder nicht, aber das Schicksal wird sich zeigen, und dann werde ich sehen, was es für mich bereithält…
Soweit kenne ich diese Geschichte, vielleicht hilft es dir….
DAS WAS GÖßER IST ALS WIR LEHRT ALLE LEBEWESEN WAS SIE TUN SOLLEN. WIR SIND WIE BLUMEN .WIR LEBEN UND WIR STERBEN UND AUS UNS SELBST HERAUS WISSEN WIR NICHTS:ABER DAS WAS GRÖßER IST ALS WIR LEHRT UNS -LEHRT UNS WIE WIR LEBEN SOLLEN.
INDIANISCHE WEIßHEIT
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NICHT UM MEINEN BRÜDERN ÜBERLEGEN ZU SEIN SUCHE ICH KRAFT SONDERN UM MEINEN GRÖßTEN FEIND ZU BEKÄMPFEN-MICH SELBST:
WEISHEIT DER SIOUX
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MANCHMAL LEHRT MICH DIE SCHLECHTE SEITE DES LEBENS MEHR WEISHEIT ALS DIE GUTE:
WEISHEIT DER SIOUX
Servus Timor Tumruk.
Irgendwann mal habe ich diese Indianerweisheit gehört, weiß aber nicht mehr wie diese genau lautet:
Wenn im Wald ein Blatt fällt, sieht es der Adler, hört es der Wolf, riecht es der Bär oder so ähnlich?????
Wäre nett von dir, wenn Du diese Weisheit genauer recherchieren könntest!!!!! Leider habe ich nicht`s gefunden.
Herzliche Grüße
Fred
sorry, konnte nichts finden … aber vielleicht ist ja einer der Leser in der Lage, dir weiter zu helfen.
Ein Indianersprichwort sagt:
„Im Wald fällt ein Blatt vom Baum, der Adler kann es sehen, der Coyote kann es hören
der Bär aber kann es riechen.“ (aus: Der Bär/Wolf-Dieter Storl)
Meinst Du das hier ?
Bei den Indianern, vorallem den Chayenne, heißt es: Wer vom Bären träumt oder ein starkes Bärenerlebnis hat, der wird ein Heiler und Kräuterkundiger. Genau dies ist bei mir eingetroffen. Vor ca 3 Jahren träumte ich eines Nachts: Ich ging in diesem Traum einen aufsteigenden Waldweg entlang, vor mir sah ich 2 Wanderer welche sich die ganze Zeit über Steuern, Arbeit und so weiter unterhielten. Solche Gespräche konnte ich noch nie leiden weshalb ich nach rechts blickte um die Natur zu betrachten. Zu meiner rechten ging es bergauf und im Gebüsch bewegte sich etwas. Wie durch ein Fernglas sah ich das Unterholz und dann trottete gemütlich ein zotteliger Bär heraus und freundlich dreinblickend lief er in meine Richtung. Leider war der Traum zu Ende und ich dachte mir nichts dabei. Als ich dann einige Monate später umzog und die Landschaft und Wälder erkundete(ihr könnt es euch denken) kam ich genau an die Stelle meines Traumes. Die Bärenkraft ist allerdings erst vor kurzer Zeit permanent in mein Leben getreten. Es ging soweit, dass ich mich (in Trance) mit dem großen Bärengeist in seiner Höhle unterhielt um die richtige Heilpflanze für eine Bekannte herauszufinden. Ihr seht der Bär hat einem viel beizubringen. Er ist das Krafttier der Kräuterheiler, dies wird deutlich da er selbst ein Meister der Pflanzen ist. Er ist der König des Waldes und keine Kräuterhexe macht ihm etwas vor. Er erkennt die richtigen Heilpflanzen schon an ihrem Geruch. Es gibt bei den Cherokee ein altes Sprichwort. Fällt ein Blatt vom Baume, so sieht es der Adler, so hört es der Wolf und so riecht es der Bär. Ich fühle mich dem Bären immer mehr verbunden und selbst wenn ich Walde Ausschau nach frühen Frühlingskräutern halte, dann begebe ich manchmal auf alle Viere und rieche die Erde und Pflanzen
warum sind so viele taub ,lassen sich durch Lärm von Autos, Maschinen , vorgegaukelten Hits zutrönen und hören nicht mehr wenn der wind die Melodie der Freiheit singt,
warum riechen wir im Trubel des Gestankes aus Gier , Neid und Respektlosigkeit , das Gras am Morgen nicht mehr!
warum behandeln wir die Tiere als uns Eigentum, skrupellos, gnadenlos,herzlos um uns dadurch unserer Gier und unsern Geiz und auch unsere Feigheit, unsern ungegestillten Hunger , auf deren Kosten und Leid , kurzfristig stillen.
warum wollen so viele alles nach ihrem Sinn beherrschen ,bebauen, gestallten…
warum sehen so wenige was uns um herum wirklich passiert!
Überlegt einmal was in dem einzigen Wort :“Unterhaltung.“steckt…….. sie lässt euch unten halten…
lasst euch nicht mehr von Dogmen, Werbung , etc lenken…. stillt euren Hunger nicht mehr in Konsum, etc..
versucht euch zu erinnern wonach ihr euch wirklich hungert!
Mein Vater( übrigens Abstammung der Ojibawa.) sagte mir von kleinauf..
das einzig wichtige anzustreben ist
Liebe, Respekt, Mut , Höflichkeit, Toleranz..
und das zu allem was uns umgibt!
Vergesst nie woher ihr kommt!
Alles ist ein und alles wir d wieder ein!
Vergehst nie auch wir sind nur ein Gebilde aus Zellen! nicht mehr und nicht weniger…
nur weil wir die Sprache , dem Gesang der Wale nicht folgen zu können,
nur weil die Blume vor uns nicht so einzigartig ist,
nur weil uns das Wetter heut nicht passt
nur weil vieles in unsern Augen nicht wertvoll , sinnvoll ist.
wir haben nicht das Recht darüber zu urteilen,
wir sind auch nur ein Teil des Ganzen,
und sollten uns auch so verhalten
mutig mit liebe , Respekt, und Höflichkeit dem Sein entgegenzutreten!
danke für die zeit um das hier zu lesen!
Lina
Die Augen eines Menschen sind in seinem Kopf. es sind aber nicht die Augen die man sehen kann, sondern die Augen die sehen können.
Tolle Gedanken und Denkanstöße! Ich suche die Geschichte von dem Indianer der nicht versteht das man Land kaufen und verkaufen kann … Die welt gehört doch niemanden oder allen oder so? Kennt das jemand? Lieben Dank Michael
der weg des einzelnen führt durch die schlucht der einsamkeit und am ende siehst du die kraft des lebens.
häuptling mattzaki, cree
Den 09.11.2015
Hallo, liebe Freunde,
gerne möchte ich drei indianische Weisheiten beisteuern, welche ich vor über 40 Jahren bei meiner dümmlichen und mehrfach bereuten Rückkehr nach Old Germany von meinen Caughnawagha-Freunden aus Canada mitgebracht habe. Ich hoffe, sie gefallen.
Übrigens – großes Kompliment für diese Zitaten-Sammlung, deren Erkenntnisse die sich mehr Menschen zu eigen machen sollten.
1:
Schweig – und rede nur dann, wenn Reden besser ist als Schweigen!
– Alte indianische Weisheit –
(Diese Erkenntnis sollten sich sehr viele unserer politischen Schwätzer zu eigen machen und öfters ihr Gehirn einschalten, anstatt nur dummes Zeug zu schwätzen, um sich wichtig zu machen! Hugh – ich habe gesprochen!)
Darf ich bitte noch etwas anfügen: Ich besitze einen wunderschönen sogenannten „Talking Stick“ von den Cheyennes mit einem Schakal-Skelettkopf und anderen Anhängseln (ein museumsreifes Unikat). Bei den großen Reden im Ältestenrat oder am Lagerfeuer durfte nur immer der reden, der diesen „Talking Stick“ besaß und diesen beim Redebeginn in der Hand hoch gehalten hatte und die andern hatten absolut zu schweigen und zuzuhören! Dann wurde dieser „Stick“ an den nächsten Redner weitergegeben usw. –
Es wäre wünschenswert, unsere Politiker und die unzähligen Talk-Gäste im TV würden mittels eines solchen Redestabs ihr loses Mundwerk halten, wenn andere reden, anstatt alle wichtigtuerisch und undiszipliniert durcheinander zu schreien, daß niemand mehr versteht, wer was Wichtiges von sich gegeben hat!
Das ist ganz sicher einer der ganz großen Unterschiede zwischen unseren angeblich „zivilisierten und kultivierten“ Herrschaften und den angeblich „undisziplinierten und primitiven Wilden“ (welche Ungeheuerlichkeit, diese Menschen so verächtlich herabzusetzen!!!), die uns in sehr vielen Dingen des Lebens weit, sehr weit, voraus gewesen waren!
Danke, daß ich das noch hinzufügen durfte.
2.
Um meinen Bruder besser verstehen zu können,
muß ich mindestens eine Meile in dessen Mokassins gegangen sein!
– Ein alter Spruch, den ich 1970 von meinen Caughnawaghas aus Canada mitgebracht habe –
3.
As I walk the Trail of Life,
over mountains and plain,
in fear of Wind and Rain,
grant o‘ Great Spirit,
I may forever walk like a Man.
– Ein in mehreren indianischen Völkern bekannter Spruch, stets mutig und aufrecht durch’s Leben zu gehen bis zum Last Trail in die ewigen Jagdgründe. –
(Ein wunderbarer Spruch, den ich ebenfalls aus meiner früheren Lebenszeit in Canada von meinen Caughnawaghas mitgebracht und zu einer meiner Lebensmaximen gemacht habe! Zwei dieser Lebensspruch-Tafeln hängen in verschiedenen Ausführungen in meinem Wigwam, so, daß ich diese mehrmals am Tag passiere und stets daran erinnert werde, dementsprechend zu leben!).
Ich hoffe, ich konnte mit meinen drei indianischen Sayings diese wunderbare Weisheiten-Collection ein ganz klein wenig bereichern.
Gregory
Den 09.11.2015
Hallo, liebe Freunde,
gerne möchte ich drei indianische Weisheiten beisteuern, welche ich vor über 40 Jahren bei meiner dümmlichen und mehrfach bereuten Rückkehr nach Old Germany von meinen Caughnawagha-Freunden aus Canada mitgebracht habe. Ich hoffe, sie gefallen.
Übrigens – großes Kompliment für diese Zitaten-Sammlung, deren Erkenntnisse die sich mehr Menschen zu eigen machen sollten.
1:
Schweig – und rede nur dann, wenn Reden besser ist als Schweigen!
– Alte indianische Weisheit –
(Diese Erkenntnis sollten sich sehr viele unserer politischen Schwätzer zu eigen machen und öfters ihr Gehirn einschalten, anstatt nur dummes Zeug zu schwätzen, um sich wichtig zu machen! Hugh – ich habe gesprochen!)
Darf ich bitte noch etwas anfügen: Ich besitze einen wunderschönen sogenannten „Talking Stick“ von den Cheyennes mit einem Schakal-Skelettkopf und anderen Anhängseln (ein museumsreifes Unikat). Bei den großen Reden im Ältestenrat oder am Lagerfeuer durfte nur immer der reden, der diesen „Talking Stick“ besaß und diesen beim Redebeginn in der Hand hoch gehalten hatte und die andern hatten absolut zu schweigen und zuzuhören! Dann wurde dieser „Stick“ an den nächsten Redner weitergegeben usw. –
Es wäre wünschenswert, unsere Politiker und die unzähligen Talk-Gäste im TV würden mittels eines solchen Redestabs ihr loses Mundwerk halten, wenn andere reden, anstatt alle wichtigtuerisch und undiszipliniert durcheinander zu schreien, daß niemand mehr versteht, wer was Wichtiges von sich gegeben hat!
Das ist ganz sicher einer der ganz großen Unterschiede zwischen unseren angeblich „zivilisierten und kultivierten“ Herrschaften und den angeblich „undisziplinierten und primitiven Wilden“ (welche Ungeheuerlichkeit, diese Menschen so verächtlich herabzusetzen!!!), die uns in sehr vielen Dingen des Lebens weit, sehr weit, voraus gewesen waren!
Danke, daß ich das noch hinzufügen durfte.
2.
Um meinen Bruder besser verstehen zu können,
muß ich mindestens eine Meile in dessen Mokassins gegangen sein!
– Ein alter Spruch, den ich 1970 von meinen Caughnawaghas aus Canada mitgebracht habe –
3.
As I walk the Trail of Life,
over mountains and plain,
in fear of Wind and Rain,
grant o‘ Great Spirit,
I may forever walk like a Man.
– Ein in mehreren indianischen Völkern bekannter Spruch, stets mutig und aufrecht durch’s Leben zu gehen bis zum Last Trail in die ewigen Jagdgründe. –
(Ein wunderbarer Spruch, den ich ebenfalls aus meiner früheren Lebenszeit in Canada von meinen Caughnawaghas mitgebracht und zu einer meiner Lebensmaximen gemacht habe! Zwei dieser Lebensspruch-Tafeln hängen in verschiedenen Ausführungen in meinem Wigwam, so, daß ich diese mehrmals am Tag passiere und stets daran erinnert werde, dementsprechend zu leben!).
Ich hoffe, ich konnte mit meinen drei indianischen Sayings diese wunderbare Weisheiten-Collection ein ganz klein wenig bereichern.
Gregory
Hallo an alle ,welche Indianer oder Indianerkundige sind!
mein Sohn muss in Astronomie eine komplexe Leistung erbringen. Er hat sich als Thema: „Orientierung am Sternenhimmel“ ausgesucht. Nun suchen wir nach aussagekräftigen Informationen über die Welt der Indianer.
– Wie haben sie sich ganz früher am Sternenhimmel orientiert?
– Welche Himmelsrichtungen haben sie am Sternenhimmel wie ausgelotet?
– Welche Hilfsmittel hatten sie damals?
Wer kann uns bei der Hilfe unterstützen oder hilfreiche Infos (z.B. emailadresse von Indianern) uns weitergeben?
Englisch ist kein Hindernis.
Ganz liebe Grüsse und vielen Dank im voraus.
Ines
Ich denke, Michael meint die Rede von Häuptling Seattle (wenngleich man davon aus geht, das er sie so nicht gehalten hat:
Mutter Erde – Bruder Himmel
Rede des Häuptlings Seattle vom Stamme der Duwamish/Suquamish 1855
Der große Häuptling in Washington sendet Nachricht, daß er unser Land zu kaufen wünscht.
Der große Häuptling sendet uns auch Worte der Freundschaft und des guten Willens. Das ist freundlich von ihm, denn wir wissen, er bedarf unserer Freundschaft nicht. Aber wir werden sein Angebot bedenken, denn wir wissen – wenn wir nicht verkaufen – kommt vielleicht der weiße Mann mit Gewehren und nimmt sich unser Land.
Wie kann man den Himmel kaufen oder verkaufen – oder die Wärme der Erde? Diese Vorstellung ist uns fremd. Wenn wir die Frische der Luft und das Glitzern des Wassers nicht besitzen – wie könnt Ihr sie von uns kaufen?
Jeder Teil dieser Erde ist meinem Volk heilig, jede glitzernde Tannennadel, jeder sandige Strand, jeder Nebel in den dunklen Wäldern, jede Lichtung, jedes summende Insekt ist heilig in den Gedanken und Erfahrungen meines Volkes. Der Saft, der in den Bäumen steigt, trägt die Erinnerung des roten Mannes.
Die Toten der Weißen vergessen das Land ihrer Geburt, wenn sie fortgehen, um unter den Sternen zu wandeln. Unsere Toten vergessen diese wunderbare Erde nie, denn sie ist des roten Mannes Mutter.
Wir sind ein Teil der Erde und sie ist ein Teil von uns. Die duftenden Blumen sind unsere Schwestern, die Rehe, das Pferd, der große Adler – sind unsere Brüder. Die felsigen Höhen – die saftigen Wiesen, die Körperwärme des Ponys – und des Menschen – sie alle gehören zur gleichen Familie.
Wenn also der große Häuptling in Washington uns Nachricht sendet, dass er unser Land zu kaufen gedenkt – so verlangt er viel von uns.
Der große Häuptling teilt uns mit, dass er uns einen Platz gibt, wo wir angenehm und für uns leben können. Er wird unser Vater sein und wir seine Kinder.
Aber kann das jemals sein? Gott liebt Euer Volk und hat seine roten Kinder verlassen. Er schickt Maschinen, um dem weißen Mann bei seiner Arbeit zu helfen und baut große Dörfer für ihn. Er macht Euer Volk stärker, Tag für Tag. Bald werdet Ihr das Land überfluten, wie Flüsse Schluchten hinabstürzen nach einem unerwarteten Regen. Mein Volk ist wie eine ebbende Gezeit – aber ohne Wiederkehr.
Nein, wir sind verschiedene Rassen. Unsere Kinder spielen nicht zusammen und unsere Alten erzählen andere Geschichten.
Glänzendes Wasser, das sich in Bächen und Flüssen bewegt, ist nicht nur Wasser – sondern das Blut unserer Vorfahren. Wenn wir Euch Land verkaufen, müsst Ihr wissen, dass es heilig ist und Eure Kinder lehren, dass es heilig ist und dass jede flüchtige Spiegelung im klaren Wasser der Seen von Ereignissen und Überlieferungen aus dem Leben meines Volkes erzählt.
Das Murmeln des Wassers ist die Stimme meiner Vorväter.
Die Flüsse sind unsere Brüder – sie stillen unseren Durst. Die Flüsse tragen unsere Kanus und nähren unsere Kinder. Wenn wir Euch Land verkaufen, so müsst Ihr Euch daran erinnern und Eure Kinder lehren: Die Flüsse sind unsere Brüder – und Eure – und Ihr müsst von nun an den Flüssen Eure Güte geben, so wie jedem anderen Bruder auch.
Der rote Mann zog sich immer zurück vor dem eindringenden weißen Mann – so wie der Frühnebel in den Bergen vor der Morgensonne weicht. Aber die Asche unserer Väter ist heilig, ihre Gräber sind geweihter Boden und so sind diese Hügel, diese Bäume, dieser Teil der Erde uns geweiht. Wir wissen, dass der weiße Mann unsere Art nicht versteht. Ein Teil des Landes ist ihm gleich jedem anderen, denn er ist ein Fremder, der kommt in der Nacht und nimmt von der Erde, was immer er braucht. Die Erde ist sein Bruder nicht, sondern Feind, und wenn er sie erobert hat, schreitet er weiter. Er lässt die Gräber seiner Väter zurück – und kümmert sich nicht. Er stiehlt die Erde von seinen Kindern – und kümmert sich nicht. Er behandelt seine Mutter, die Erde, und seinen Bruder, den Himmel, wie Dinge zum Kaufen und Plündern, zum Verkaufen wie Schafe oder glänzende Perlen.
Sein Hunger wird die Erde verschlingen und nichts zurücklassen als eine Wüste.
Ich weiss nicht – unsere Art ist anders als die Eure. Der Anblick Eurer Städte schmerzt die Augen des roten Mannes. Vielleicht, weil der rote Mann ein Wilder ist und nicht versteht?
Es gibt keine Stille in den Städten der Weißen. Das Geklappere scheint unsere Ohren nur zu beleidigen. Was gibt es schon im Leben, wenn man nicht den einsamen Schrei des Ziegenmelkervogels hören kann, oder das Gestreite der Frösche am Teich bei Nacht. Ich bin ein roter Mann und verstehe das nicht. Der Indianer mag das sanfte Geräusch des Windes, der über eine Teichfläche streicht – und den Geruch des Windes, gereinigt vom Mittagsregen oder schwer vom Duft der Kiefern.
Die Luft ist kostbar für den roten Mann – denn alle Dinge teilen denselben Atem – das Tier, der Baum, der Mensch – sie alle teilen denselben Atem.
Der weiße Mann scheint die Luft, die er atmet, nicht zu bemerken, wie ein Mann, der seit vielen Tagen stirbt, ist er abgestumpft gegen den Gestank.
Aber wenn wir Euch unser Land verkaufen, dürft Ihr nicht vergessen, dass die Luft uns kostbar ist. Der Wind gab unseren Vätern den ersten Atem und empfängt den letzten. Und wenn wir Euch unser Land verkaufen, so müsst Ihr es als ein besonderes und geweihtes schätzen, als einen Ort, wo auch der weiße Mann spürt, dass der Wind süß duftet von den Wiesenblumen.
Das Ansinnen, unser Land zu kaufen, werden wir bedenken, und wenn wir uns entschließen anzunehmen, so nur unter einer Bedingung: Der weiße Mann muss die Tiere des Landes behandeln wie seine Brüder.
Ich bin ein Wilder und verstehe es nicht anders. Ich habe tausend verrottende Büffel gesehen, vom weißen Mann zurückgelassen – erschossen aus einem vorüberfahrenden Zug. Ich bin ein Wilder und kann nicht verstehen, wie das qualmende Eisenpferd wichtiger sein soll als der Büffel, den wir nur töten, um am Leben zu bleiben.
Was ist der Mensch ohne die Tiere? Wären alle Tiere fort, so stürbe der Mensch an großer Einsamkeit des Geistes. Was immer den Tieren geschieht – geschieht bald auch den Menschen. Alle Dinge sind miteinander verbunden. Was die Erde befällt, befällt auch die Söhne der Erde.
Lehrt Eure Kinder, was wir unsere Kinder lehren: Die Erde ist Eure Mutter. Wenn Menschen auf die Erde spucken, bespeien sie sich selbst.
Denn das wissen wir – die Erde gehört nicht den Menschen – der Mensch gehört der Erde. Der Mensch schuf nicht das Gewebe des Lebens, er ist darin nur eine Faser. Was immer Ihr dem Gewebe antut, das tut Ihr Euch selber an.
Nein, Tag und Nacht können nicht zusammenleben.
Unsere Toten leben fort in den süßen Flüssen der Erde, kehren wieder mit des Frühlings leisem Schritt, und es ist ihre Seele im Wind, der die Oberfläche der Teiche kräuselt.
Das Ansinnen des weißen Mannes, unser Land zu kaufen, werden wir bedenken. Aber mein Volk fragt, was denn will der weiße Mann kaufen? Wie kann man den Himmel oder die Wärme der Erde kaufen oder die Schnelligkeit der Antilope? Wie können wir Euch diese Dinge verkaufen – und wie könnt Ihr sie kaufen? Könnt Ihr denn mit der Erde tun, was Ihr wollt – nur weil der rote Mann ein Stück Papier unterzeichnet – und es dem weißen Manne gibt? Wenn wir nicht die Frische der Luft und das Glitzern des Wassers besitzen – wie könnt Ihr sie von uns kaufen? Könnt Ihr die Büffel zurückkaufen, wenn der letzte getötet ist?
Wir werden Euer Angebot bedenken, in das Reservat zu gehen. Unsere Kinder sehen ihre Väter gedemütigt und besiegt. Unsere Krieger wurden beschämt. Nach Niederlagen verbringen sie ihre Tage müßig – vergiften ihren Körper mit süßer Speise und starkem Trunk. Es ist unwichtig, wo wir den Rest unserer Tage verbringen. Es sind nicht mehr viele.
Aber warum soll ich trauern über den Untergang meines Volkes? Völker bestehen aus Menschen – nichts anderem. Menschen kommen und gehen wie die Wellen im Meer. Eines wissen wir, was der weiße Mann vielleicht eines Tages erst entdeckt: Unser Gott ist derselbe Gott. Ihr denkt vielleicht, dass Ihr ihn besitzt – so wie Ihr unser Land zu besitzen trachtet – aber das könnt Ihr nicht. Er ist der Gott der Menschen – gleichermaßen der Roten und der Weißen. Dieses Land ist ihm wertvoll und die Erde zu verletzen heißt, ihren Schöpfer zu verachten.
Auch die Weißen werden vergehen, eher vielleicht als alle anderen Stämme. Fahret fort, Euer Bett zu verseuchen und eines Nachts werdet Ihr im eigenen Abfall ersticken. Aber in Eurem Untergang werdet Ihr hell strahlen, angefeuert von der Stärke des Gottes, der Euch in dieses Land brachte und Euch bestimmte, über dieses Land und den roten Mann zu herrschen. Diese Bestimmung ist uns ein Rätsel.
Wenn die Büffel alle geschlachtet sind – die wilden Pferde gezähmt – die heimlichen Winkel des Waldes schwer vom Geruch vieler Menschen – und der Anblick reifer Hügel geschändet von redenden Drähten – wo ist das Dickicht – fort; wo der Adler – fort und was bedeutet es, Lebewohl zu sagen dem schnellen Pony und der Jagd:
Das Ende des Lebens und der Beginn des Überlebens.
Gott gab Euch Herrschaft über die Tiere, die Wälder und den roten Mann aus einem besonderen Grund – doch dieser Grund ist uns ein Rätsel.
Vielleicht könnten wir es verstehen, wenn wir wüssten, wovon der weiße Mann träumt – welche Hoffnungen er seinen Kindern an langen Winterabenden schildert – und welche Visionen er in ihre Vorstellungen brennt, so dass sie sich nach einem Morgen sehnen?
Aber wir sind Wilde – die Träume des weißen Mannes sind uns verborgen. Und weil sie uns verborgen sind, werden wir unsere eigenen Wege gehen.
Da ist nicht viel, was uns verbindet.
Doch eines wissen wir – unser Gott ist derselbe Gott. Diese Erde ist ihm heilig. Selbst der weiße Mann kann der gemeinsamen Bestimmung nicht entgehen. Vielleicht sind wir doch Brüder. Wir werden sehen.
»Der Mann, der in seinem Zelt auf dem Boden saß und über den Sinn des Lebens meditierte, sich seiner Verwandtschaft mit allen Lebewesen bewusst wurde und seine Einheit mit dem Universum erkannte, dieser Mann nahm in sich das Wesentliche auf, was Zivilisation eigentlich bedeutet«, sagt Häuptling Standing Bear. »Darin liegt die Heilung für uns alle, das ist der Prüfstein, ob wir Indianer sind.«
Das ist der Prüfstein, ob wir Menschen sind.
Hallo Leute,
bin zufällig auf euch gestoßen.
Ich suche seit Jahren eine Rede, geht ungefähr so:
Wenn ich einen Sohn hätte,
würde ich ihm sagen :
Lauf barfuß über die Wiesen, fühle die Erde.
Lebe langsam, lass dich nicht mitreißen, mach es nicht wie ich. …
Ich habe das so ungefähr mal gehört. Meine Bitte, eine Kopie des Textes zu bekommen, verhallte ungehört.
Es ist mir sehr wichtig, möchte es an meinen Sohn weitergeben.
Vielleicht könnt ihr mir helfen. Danke.
Bekomme ich die Antwort dann per Mail?
Du bist neugierig und willst vom Schamanen hören.
Schau dich selbst an,die Magie ist doch auch in dir.
Xonoschtletl vom Stamm der Azteken,Mexico
Diese Zusammenstellung ist sehr schön. Mich freut es herzlich, dass soviele Menschen Interesse an der indianischen Kultur haben und ihre Weisheit schätzen.
Könnte mir jemand helfen, ein Zitat zu finden, an dessen Sinn, nicht aber an dessen Worte ich mich erinnern kann. Es war die Klage eines indianischen Weisen (ein bekannter Häuptling) über das Verhalten und die Gier der Weissen, und an einem Punkt hiess es ungefähr: „Ihr werdet auf Eurem eigenen Highway ins Verderben fahren“. Ich kann mich nur noch an das Wort „Highway“ erinnern, das auch in der deutschen Übersetzung verwendet wurde.
Herzlicher Dank!
„Großer Geist, bewahre mich davor, über einen Menschen zu urteilen, ehe ich nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bin.“
(unbekannter Apachenkrieger)
Zu diesem Zitat würde ich gern anmerken dass es gern missverstanden wird.
Ein altes indianisches Sprichwort (meines Wissens nach der Lakota) lautet „Keiner kann in den Mokassins eines Anderen laufen“ Übersetzt für Langnasen. Keiner kann des Anderen Leben leben.
Vielen Dank für diese Seite.
Ich schau gerne wieder rein.
Liebe Grüße Olaf
Hallo, sehr schön und informativ diese Webseite !
Seit vielen Jahren befasse ich mich mit der Kultur verschiedener Indianer Völker. Nein, ich bin keine Expertin. Ich habe Workshops besucht, ich kenne mich mit dem Medizinrad ein bisschen aus und sehr gerne las ich Bücher von
Sun Bear. Aber ich glaube an den “ Grossen Geist der in allen natürlichen Dingen ist „. In der Pflanzen – Tierwelt,
in den Steinen….oder eben im Universum. So versuche ich ein Leben zuführen in Respekt gegenüber meinen Mitgeschöpfen auf diesem wunderbaren Planeten. Das ist gar nicht immer so einfach in unserem modernen und verrückten Leben. Aber ich finde ein Versuch lohnt sich. In diesem Sinne, möchte ich euch ein Indianisches Gedicht
vortragen. Leider weiss ich nicht mehr welcher weise Indianer es geschrieben hat:
Eine grüne Wiese ist schöner als eine Strasse.
Wer ihre Halme und Blüten sieht, weiss das.
Ein felsiger Berg ist schöner als ein Steinhaus.
Wer auf dem Gipfel steht weiss das.
Die braune Erde ist schöner als der Asphalt.
Wer sie in den Händen hält, weiss das.
Das klare Wasser ist schöner als das Glas.
Wer hindurch sieht, weiss das.
Die bunten Blumen sind schöner als Bilder.
Wer sie riecht weiss das.
Die Sterne sind schöner als die Lichter der Stadt.
Wer unter dem Nachthimmel steht, weiss das.
Die Natur schützt uns mehr als die Mauern der Häuser.
Wer mit ihr in Frieden lebt, weiss das.
farbige Grüsse Pongo
Lieber Michael..Ich glaube , Du beziehst Dich auf das Buch DER PAPALAGI, von Erich Scheuermann
Die (fiktiven)Reden des Südseehäuptlings Tuiavii aus Tiavea
Er kann z.B. mit unserem „Eigentum“ nichts anfangen, da die Eingeborenen Samoas in völliger Gütergemeinschaft leben und auch mit Wörtern wie „stehlen“ nichts anfangen können. Der Begriff „mein“ und „dein“ in unserem Sinne existiert in deren Sprache tatsächlich nicht
Es ist ein wunderbares Kleinod, Sehr empfehlenswert
Stell dir niemals die frage was leben für dich selbst bedeutet, den um zum Leben, zu kommen muss du dein selbst überwinden.
Habe keine Angst, in das Leben zu gehen, verstehe das du niemals Weisheit, erlangen kannst.
Wenn du dein Selbst nicht Überwindest, dann Lebst du immer in deiner eigenen Welt.
Und wirst nicht das Leben erkennen, den du bist auf der suche nach der frage was leben für dich selbst, bedeutet. immer schon gewesen.
Das Leben fängt dort an, wo du in den Wald gehst, deine Schuhe ausziehst, und einen Baum pflanzt.
Und dort Endet es! wo du das nicht mehr erkennst!
Das Leben ist mehr als du dir vorstellen kannst, des wegen muss du es erst erkennen.
Das Leben Endet in deiner Eigenen Welt, es hört dort auf, wo du selbst von deinem Leben sprichst.
Den es gibt nicht dein Leben, es gibt das Leben, und du bist nur ein teil davon immer schon so gewesen.
Stell niemals die frage nach dem Großen Geheimnis, bewahre stille, Philosophiere nicht, erschaffe keine Religion,
Rede niemals Über das Große Geheimnis, und denke niemals darüber nach, und du wirst Wahren Mut,
Ausdauer, Selbstbeherrschung und Ehrfurcht, vor allem Leben finden.
Gebe den Großen Geheimnis weder einen Namen noch, jemals ein Dogma, wenn du Frieden und Harmonie finden willst, ja! das ist immer schon so gewesen.
Wir wissen, was ihr eines Tages erst entdecken werdet. Unser Großes Geheimnis ist derselbe Gott. Denkt nicht, dass ihr ihn besitzt, so wie ihr diese Erde zu besitzen glaubt. Denn das könnt ihr nie. Das Große Geheimnis ist die Schöpfung aller
Lebewesen, das ist Schöpfung des Großen Geheimnis, der Geheimnisvollen kraft, sie wohnt in allem und jeden, auch in den Bäumen, in den Pflanzen, auch in einem Felsen, und auch in dir.
Die Erde zu verletzen heißt, die Geheimnisvolle kraft zu verachten. Andere Religionen belehren Unsere meint, dass das Herz jedem Menschen seinen eigenen Weg zeigt.
Egoistisch und ohne Respekt vor dem Leben, so wie die Menschen sind, meinen sie nicht nur sie Leben ihr eigen Leben, nein ein jeder will sich das Große Geheimnis,
zu eigen Machen sei es die Wissenschaft, die Religionen, oder die anderen Menschen, wenn man sie fragt was ist das, was ist das Leben, denken sie sofort
Egoistisch und ohne Respekt vor dem Leben, so wie die Menschen sind, an das Große Geheimnis, unserer Glauben ist die Heilige stille, denke niemals darüber nach, und du wirst Wahren Mut,
Ausdauer, Selbstbeherrschung und Ehrfurcht, vor allem Leben finden.
Wer alles wissen will, hat kein Respekt, vor dem Leben, wer kein Respekt vor dem Leben hat Zerstört es.
Wer alles wissen will, kann nur feststellen, am ende nicht wissen zu können, das der Mensch nicht alles wissen kann.
Wer das nicht weiß, ist Gierig, wer Gierig ist, will immer mehr, wer immer mehr will, ist Grenzenlos,
wer Grenzenlos ist, Tötet… wer unnötig tötet hat kein Respekt, vor der Schöpfung.
Wer Glaubt alles zu wissen ist ein Narr, wer ein Narr ist, macht sich über andere lustig,
wer sich über andere lustig macht, beschwört Konflikte, wer Konflikte beschwört,
erzeugt Krieg, wer Krieg zeugt, ist Grenzenlos.
Die Heilige stille, ist Wahrer Mut, Ausdauer, Selbstbeherrschung und Ehrfurcht, vor allem Leben.
Menschen die das Große Geheimnis, wissen wollen die werden es niemals verstehen, sie sind viel zu Abgehoben und können es gar nicht erkennen,
Leben das ist der liebenswürdige kleine Hügel am Waldrand, die zauberhaft dichten Wälder, die perfekten Wüsten,
der Glühend niedliche Welpen Wurf der Wölfin. Die Unerschütterlichkeit der Bären Mutter die ihre Jungtiere Schützt,
Jedes Kraut was da und hier Wächst, Jedes Leuchten, Jeder Geschmack, Jede Stolze Eiche, Jeder Schatten,
Jedes Spinnentier was hier und dort Krabbelt, ja und du bist Einteil davon immer schon gewesen!
Aber Hüte deine Zunge vor dem Großen Geheimnis und denke nicht darüber nach!
Jedes Lebewesen, Jeder Baum, Jeder Samen, Jeder Schatten, Jedes Licht, Jeder Krümel, Jeder Stein, Jeder Regentropfen, Jedes Feuer, Jedes Farbspiel, Jedes Geräusch,
Jeder Herzschlag, von allen Tieren und du bist nur ein teil davon, immer schon gewesen.
Leben ist wenn du dort, im Wald stehst, im Regen alles was du hörst alles was du siehst,
alles was da Lebt unter dir über dir neben dir, alles das ist Leben, und du bist ein teil davon immer schon gewesen.
Ja! du lebst, genau wie die Würmer unter den Boden, die Vögel dort am Himmel,
Das was du jeden Tag da ist, dein Brot auch das hat mal Gelebt, des wegen sage immer danke! wenn du nicht danke sagst liegt der Fehler bei dir.
Wahrer Mut, Ausdauer, Selbstbeherrschung und Ehrfurcht, das sind die Früchte der Heiligen Stille.
Folge niemals einer Wissenschaftlichen Theorie, welche das Große Geheimnis, Offenbaren zu versucht, bedenke immer es sind
Gefährliche Menschen, es sind Menschen Ohne Ehrfurcht, vor dem Leben, und Leben in ihrer Eigenwelt. ja! das ist immer schon so gewesen.
Auch wenn es Manchmal schwer ist, Selbst Beherrschung bekommen nur Jene Menschen, die Akzeptieren das es dinge gibt
die Größer sind als man selbst! Jene die nicht darüber nach denken, und stille bewahren, sind jene die, Selbstbeherrschung in jeder Lebens Lage,
Ausdauer in jeder Situation, jene die inneren und äußeren Frieden erhalten, Jene die Ehrfurcht vor allem Weltlichen Natürlichen erhalten werden.
Wer über das Große Geheimnis, spricht und meint zu wissen, der hält sich für Allwissend.
Jemand der sich für Allwissend Hält, steht über allem, jemand der über allem steht,
der braucht nichts zu Respektieren, aber jemand der meint zu Wissen, der ist Ungläubig.
Jemand der Glaubt zu Wissen, der Glaubt nicht, jemand der Glaubt, der will nicht wissen,
Jemand der weiß, der will nicht glauben.
Uns ist diese Erde heilig, den wir wissen wir sind Teil der sonne, teil des Wassers, teil des Meeres, teil der Tiere,
teil des Bodens, teil der Nahrung, uns ist diese Erde Kostbar, aber Fahrt fort, Fahrt fort!
Ihr die Guten Gütigen Menschen, die das Leben Schätzen, und niemals Unheil tun würden, Fahrt fort!
Bis der Letzte Baum geschlagen wurde, und ihr euch selbst vernichtet in eurer Güte, Fahrt fort!
Eurem Respekt vor dem Leben, eure Liebe zu, euren Kindern, dem Menschlichen Dasein über allem Leben, Fahrt fort!
bis das letzte Tier Fort ist. Fahrt Fort! Auf das ihr alle in euer Allwissenheit Sterbt! Fahrt Fort!
In Euer Bescheidenheit mit dem Allumfassenden wissen über das Große Geheimnis Fahrt Fort!
Um die Wahrheit zu finden muss ich die Wahrheit suchen und verstehen lernen. Die materielle Welt der du dich hingibst, wird die Wahrheit verfälschen und verdunkeln. Suche darum nicht nur in den indianischen Weisheiten und Überlieferungen. Schöne Weisheiten findest du wie folgt:
Der Sinn des Lebens
Gott ist das Meer, allen Lichtes und aller Kompetenz, und wir als Seelen sind ein Tropfen daraus.
Wir müssen unsere Seele entwickeln. „Das ist der Sinn des Lebens“
Es gibt einen Weg „ aber ihr müsst ihn gehen wollen“
Das Gemüt ist der Freund der bedingten Seele, aber auch ihr Feind. Für den Mensch ist das Gemüt sowohl die Ursache von Gefangenschaft als auch die Ursache von Befreiung.
Das in die Sinnesobjekte versunkene Gemüt ist die Ursache von Gefangenschaft, und das von den Sinnesobjekten losgelöste Gemüt ist die Ursache von Befreiung.
Für den, der sein Gemüt bezwungen hat, ist das Gemüt der beste Freund. Doch für den, der dies versäumt hat, wird das gleiche Gemüt zum größten Feind. Wer sein Gemüt nicht kontrollieren kann, lebt dauernd mit seinem größten Feind zusammen, und so wird sein Leben und seine Lebensaufgabe ruiniert. Solange das Gemüt ein unbesiegter Feind bleibt, muss man dem Diktat von Lust, Gier, Zorn, Illusion usw. folgen.
Man sollte sich vor Lust, Zorn und Gier den drei Feinden des menschlichen Lebens hüten. Je mehr ein Mensch von Lust,Zorn und Gier frei wird, desto mehr wird auch seine Existenz rein.
Achte auf deine Gedanken, sie sind der Anfang deiner Taten – Deine Gedanken werden zu deinen Worten. Deine Worte werden zu deinen Handlungen. Deine Handlungen werden zu deinem Charakter und dein Charakter wird zu deinem Schicksal – wofür du zur Rechenschaft gezogen wirst.
Lebe in der Welt, unberührt von ihr wie eine Lotosblume, die den Kopf über den schlammigen Teich hält; oder wie ein Wasservogel, der sich in die Lüfte erhebt, ohne dass seine Schwingen vom Wasser benetzt sind. „ Der Surat Shabd Yoga“ ist das einzige Mittel, durch welches man sicher über das endlose Meer der Materie gelangen kann, und so bringe dich im Einklang mit ihm. Ohne Shabd ( in der Bibel das Wort ) kannst du Gott nicht finden und dein Kommen in die Welt war vergebens.
Wisse, du bist das, was du an Eindrücke in dir aufnimmst. Und alles was du von der materiellen physischen Welt in dir aufnimmst, durch Sehen, Hören, Schmecken und Fühlen, verdunkelt dein Inneres, die Seele.
Hierzu, Laotse:
Ein Teppich lag auf einen Weg über den viele Menschen gingen und als es Abend war, war der Teppich grau und schwarz wie der Weg. Dies oh meine Seele ist dein Gleichnis, wenn du die Ereignisse dieser Welt über dich ergehen lässt.
Alles womit du dich beschäftigst wirst du aufsaugen wie ein trockener Schwamm, und dieses bildet dein Wesen, deine Mentalitäten, deine Vorlieben und Abneigungen.
Im alten Rußland gibt es folgende Geschichte:
In einem Dorf lebte und lehrte einst ein alter Lehrer.
Aufgrund seines Charakters, seiner Lebensweise, seines Wissens und seines Alters war er bei den Dorfbewohnern beliebt und hochgeschätzt.
Eines Tages gingen einige Schüler zu dem Lehrer um sich von ihm folgende Frage erklären zu lassen:
Verehrter Lehrer, wie ist es möglich, dass in der Welt Mord, Raub, Diebstahl, Lügen, Krieg und Ausbeuterei bestehen können, wo doch andererseits auch Liebe, Güte, Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe vorhanden sind.
Mit wenigen Worten sagte der Lehrer:
„ Dies ist die Schuld der Menschen.“
Die Schüler fragten weiter:
Verehrter Lehrer, würden sie die Güte und Freundlichkeit haben, uns die Umstände näher darzulegen?
Der Lehrer sagte:
„ Im Menschen gibt es zwei Wölfe. Einen guten und lieben und einen bösen und schlimmen Wolf. Beide Wölfe kämpfen ununterbrochen miteinander.“
Daraufhin fragte ein Schüler:
„ Lieber verehrter Lehrer aber welcher der beiden Wölfe wird gewinnen?
Darauf sagte der Lehrer:
„Der, den ihr füttert.“
Deine Lebenszeit
Ein alter Pr0fessor sollte vor einer Gruppe bedeutender amerikanischer Wirtschafts- manager eine Vorlesung halten zum Thema „ sinnvolle Zeitplanung “. Weil die Kursteilnehmer noch viele andere Themen behandeln wollten, hatte der Professor nur eine Stunde Zeit, um sein Wissen zu vermitteln.
Zuerst betrachtete er in aller Ruhe die vor ihm sitzende Elitetruppe, die von diesem Fachmann endlich wissen wollte, wie man bestmöglich mit seiner Zeit umgeht.
Wir werden ein kleines Experiment durchführen, verkündete der Alte etwas verschmitzt, kramte eine Glaskrug unter seinem Pult hervor und stellte ihn vor sich hin. Dann präsentierte er ein Dutzend Kieselsteine, etwa so groß wie Tennisbälle, und legte sie sorgfältig, einen nach dem anderen, in den großen Krug. Als der Krug bis an den Rand voll war und wirklich kein weiterer Kieselstein mehr darin Platz hatte, blickte er langsam auf und fragte seine Schüler: „ Ist der Krug voll?“ Und sie antworteten: „ Ja, zweifellos.“
Er wartete ein paar Sekunden ab, verschwand dann erneut unter dem Tisch, um alsbald mit einem mit Kies gefüllten Becher wieder aufzutauchen. Sorgfälltig schüttete er den Kies über die großen Ziegelsteine. Der Kies verteilte sich über die großen Kieselsteine bis auf den Boden des Kruges. Der Professor blickte erneut auf und fragte sein Publikum: „ Ist dieser Krug jetzt voll?“ Allmählich verstanden die schlauen Schüler die Darbietung und einer rief diesmal: „ Wahrscheilich nicht!“ Gut, antwortete der Professor, verschwand wieder unter seinem Pult und holte nun einen Eimer Sand hervor. Vorsichtig kippte er den Sand in den Krug. Der Sand füllte die Räume zwischen den großen Kieselsteinen und dem Kies aus. „ Ist das Gefäß jetzt voll?“ Nein, antwortete man ohne zu zögern im Chor. „ Sehr gut, sagte der Professor als hätten seine klugen Schüler nur darauf gewartet, füllte er den Krug bis an den Rand mit Wasser. Dann blickte er endgültig auf und fragte: „ Was können wir Wichtiges aus diesem Experiment lernen?“ Der Pfiffigste unter seinen Schülern dachte an das Thema der Vorlesung und antwortete: „ Wir lernen, selbst wenn wir denken, dass unser Zeitplan schon bis zum Rand voll ist, können wir, wenn wir es wirklich wollen, immer noch einen Termin oder andere Dinge einschieben.
Nein, erwiderte der Professor, darum geht es nicht! Was wir wirklich aus diesem Experiment lernen können, ist folgendes: „ Wenn man die großen Kieselsteine nicht zuerst in den Krug legt, werden sie später niemals mehr alle hineinpassen.“ Die Zuhörer schwiegen überrascht. Jedem wurde bewusst, wie sehr der Professor Recht hatte. „ Was sind, fuhr er fort, in eurem Leben die großen Kieselsteine?“ Eure Gesundheit, eure Familie, eure Freunde, die Realisierung eurer Träume und Ideale oder sonst etwas. Wirklich wichtig ist, dass man die großen Kieselsteine in seinem Leben an die erste Stelle setzt. Wer die falsche Reihenfolge wählt, verbringt sein Leben mit Kleinigkeiten. Deshalb überlegt genau, welches die großen Kieselsteine in eurem Leben sind!
Mit freundlichem Winken zum Abschied verließ der alte Professor langsam den Saal.
Mit freundlichen Grüßen
Josef Berres